Sicherheit: „KG Emspünte ist Vorbild“

Mi., 01.02.2012

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Karnevalsumzug kostet Gesellschaft hohen vierstelligen Betrag / Geschäftsführer: Vorschriften sind streng

Sicherheit: „KG Emspünte ist Vorbild“ : Karnevalsumzug kostet Gesellschaft hohen vierstelligen Betrag / Geschäftsführer: Vorschriften sin...

Investieren viel Freizeit, um den Karnevalszug am 19. Februar – sicher – durch die Straßen zu bringen: Zugführer Jörg Suwelack (links) und Thomas Borgmeier, Geschäftsführer der KG Emspünte. Foto: Bettina Laerbusch

Greven - 

Einen „hohen vierstelligen Betrag“, sagt Emspünte-Geschäftsführer Thomas Borgmeier, investiere die Karnevalsgesellschaft in den Umzug. Am 19. Februar wird der in Greven stattfinden. Wie viel von dieser Summe in die Sicherheit fließt? „Die Hälfte“, antwortet Borgmeier sofort, er muss nicht eine Sekunde nachdenken. Und er sagt dieses: „Die Sicherheitsvorschriften, die wir als Veranstalter des Karnevalsumzuges verlangen, sind strenger als in vielen anderen Orten.“ Und ja, die KG Emspünte nehme hier eine Vorbildrolle ein. So gebe es längst nicht überall Trecker und Wagen, die komplett mit einer starren Verkleidung (nicht nur die Räder) versehen seien. „Bei uns hängt unter der Verkleidung noch Stoff bis zum Boden, sodass Kinder nicht unter dem Trecker Bonbons sehen und versuchen, danach zu greifen“, ergänzt Zugführer Jörg Suwelack.


An die 25 Wagen werden am 19. Februar durch Greven juckeln, dazu kommen um die 25 Fußgruppen respektive Spielmannzüge. Um 13.11 Uhr wird sich der Zug von der Saerbecker Straße aus in Bewegung setzen. Bis dahin gibt es für Suwelack, Borgmeier und Kollegen noch ein Menge zu tun.

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So bekommt die KG etwa in diesen Tagen Besuch von einem Zugführer aus einer Nachbarkommune, der sich genauer über die Sicherheitsvorschriften in Greven informieren will. Auch das muss unter anderem noch erledigt werden: Zugführer Suwelack wird sich zusammen mit einem Kfz-Fachmann alle teilnehmenden Wagen genau ansehen.

Sehr wichtig ist der KG Emspünte im Rahmen ihres eigenen Sicherheitskonzepts der Jugendschutz. Borgmeier: „Von den Wagen dürfen keine alkoholischen Getränke an die Zuschauer am Straßenrand verteilt werden.“ Die KG Emspünte beteilige sich, „meines Wissen als einzige im Kreis Steinfurt“, an der Aktion „Tanzen ist schöner als Torkeln...“ u.a. der Caritas. Auf allen Treckern, die Wagen zögen, werde ein Plakat mit dieser Aufschrift zu sehen sein. Zu lesen ist auf den Plakaten auch: „Es sind immer Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen Alkohol zugänglich machen – ahnungslos, fahrlässig, manchmal vorsätzlich!“.

Die hohen Sicherheitsvorschriften, betonen Suwelack und Borgmeier, gebe es schon seit Jahren in Greven, nicht erst seit Duisburg. Eng arbeitet die KG Emspünte, die den Karnevalsumzug seit Jahrzehnten verantwortet, mit der Polizei zusammen. Mit den Maltesern, dem THW und dem DRK sind Verträge für den Umzug 2012 bereits unterschrieben.

Warum macht man sich in seiner Freizeit so viel Arbeit? Suwelack und Borgmeier lachen. Letzterer antwortet: „Wir sind Karnevalisten, den Spaß, den wir haben, wollen wir weitergeben und in Greven etwas Tolles bieten.“


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