Von Rittern und v on Pappeln

Mi., 22.02.2012

  • Derzeit 4 von 5 Sternen.

Artikelbewertung

Karl-Hermann Korfsmeier erhält Grünkohlorden / Närrisches Programm

Von Rittern und v on Pappeln : Karl-Hermann Korfsmeier erhält Grünkohlorden / Närrisches Programm

Solo-Tanzmariechen Laura begeisterte mit ihrer Darbietung die Narren. Foto: SBA

Reckenfeld - 

Leider ist es jedes Jahr das gleiche Spiel: Kaum hat der Karneval mit dem Rosenmontag seinen Höhepunkt gefunden, ist die närrische Zeit auch schon fast wieder zu Ende. Doch vorher lassen es die Narren der ReKaGe mit der Verleihung des Grünkohlordens traditionell noch einmal krachen.

Von Stefan Bamberg

So auch diesmal: In die Reihe der Ordensritter reihte sich dabei am Dienstag ein Mann ein, der laut Vorjahrespreisträger und Laudator Franz-Josef Holthaus „schon lange auf der Liste stand“. Prof. Dr. Dr. Karl-Hermann Korfsmeier, seines Zeichens stellvertretender Bürgermeister, der sich nach einhelliger Meinung seit eh und je besonders für Heimat und Brauchtum einsetzt, wurde die Ehre der ReKaGe zuteil. „Man kann über alles reden, nur nicht über zehn Minuten“, scherzte der Ausgezeichnete, um prompt festzustellen: „Ups, da habe ich schon wieder viel zu lange erzählt!“. Doch Schwamm drüber – Korfsmeier ist ohne Frage ein würdiger Ordensträger, waren sich alle einig. Vor allem das Engagement des CDU-Ratsherren für den Umweltschutz und die Natur hoben die prominenten Gratulanten, unter ihnen Bürgermeister Peter Vennemeyer und Stadtprinz Stefan II. Deimann mit Pünte Lisa, hervor. „Ein schwarzes Parteibuch, aber ein sehr grünes Herz“, bescheinigte ihm auch sein Parteifreund Andreas Hajek, der im Namen des KaKiV seine Glückwünsche aussprach. Besonders soll es Korfsmeier – wie schon seinem Vater – die Schwarzpappel angetan haben. „Als eine seiner ersten Amtshandlungen, als er 2007 Interims-Bürgermeister war, ließ er in Greven erstmal 50 dieser Bäume pflanzen“, erinnerte Laudator Holthaus. Doch nicht nur ökologisch ist Korfsmeier aktiv. Auch seine Verdienste in der Städtepartnerschaft zwischen Greven und Montargis wurden hervorgehoben. Und, was natürlich für die Reckenfelder eine ganz wichtige Rolle spielt: „Für unseren schönen Ortsteil haben Sie immer ein offenes Ohr“, lobte Andreas Hajek. Eine Botschaft wollte dann auch der Ordensritter der fröhlichen Gesellschaft noch mit auf den Weg geben: „Zu einem ausgewogenen Essen gehört immer ein Glas Wein“, fand er und übte während seiner Dankesrede leise Kritik am heutigen Gesundheitswahn. Passend zu seiner Aussage überreichte ihm die Delegation des CCFfL zwei Fläschchen französischen Rotwein. Die Ehrung des neuen Ordensritter wurde begleitet durch gewohnt unterhaltsames Programm. Das ReKaGe-Ballett etwa begeisterte mit einem Garde- und einem Showtanz: Letzterer nahm auf humorvolle Art und Weise das Putzen aufs Korn. Frei nach dem Motto: „Das bisschen Haushalt macht sich von allein...“. Auch die „Trienen vom Walgenbach“ präsentierten ihren Beitrag, der tänzerisch vom Alltag der Familie Mustermann erzählte und für ebenso gute Stimmung sorgte wie die schwungvolle Darbietung von Solomariechen Laura.

Google-Anzeigen

Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 4 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 3.9/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Artikel



Standort

 

WN-Mobil Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

WN-Aktionen

Immer mehr drin
Exklusive Angebote für WN-Kunden - wie funktioniert das? mehr...
Anzeige