Beni Feldmann präsentiert Solo-Album
Heimspiel mit Kneipen-Atmosphäre

Greven -

Beni Fledmann - bekannt als Sänger der „GoodNightFolks“ - spielte sein Soloprogramm an einem ungewöhnlichen Ort: In der Karderie gab er sein Singer-Songwriter-Programm zum Besten.

Sonntag, 11.03.2012, 15:03 Uhr

Beni Feldmann präsentiert Solo-Album : Heimspiel mit Kneipen-Atmosphäre
Beni Feldmanns (Mitte) Motto „Ein Mann – eine Gitarre“ trat ein wenig in den Hintergrund, denn für sein Konzert hatte er sich Verstärkung auf die Bühne geholt. Foto: dro

Einen ungewöhnlichen Abend bot die Konzertinitiative Emsboom am vergangenen Samstag. Ungewöhnlich, weil die Karderie als Konzertlocation nicht alltäglich ist und weil das gebotene Singer-Songwriter-Programm einen starken Kontrast zu den sonst eher von Stromgitarren und Rock-Klängen dominierten Konzerten der Emsboomer bildet.

Beni Feldmann – der Hauptact des Abends – erklärte, er finde „die Einrichtung Emsboom super“. Und da er „früher selber dabei“ war, war für ihn von Anfang an klar, dass er die Organisation des Konzerts in die Hände der Emsboomer legen würde. Der Berufsmusiker ist bekannt als Sänger der „GoodNightFolks“ und früherer Bassist der Metal-Band „Victima“.

Doch bevor die rund 40 Zuschauer der Live-Präsentation seines ersten Soloalbums lauschen konnten, eröffnete der Liedermacher „Ramiro“ den Abend. Zwischen den Songs machte er einen bescheidenen, beinahe unsicheren Eindruck. Doch dieser war wie weggefegt, wenn er auf eindringliche Art seine mal lustigen, mal traurigen Lieder zum Besten gab.

„Ein Mann – eine Gitarre“ ist für gewöhnlich das Motto von Beni Feldmanns Soloprogramm . Und auch wenn er den einen oder anderen Song nur mit der Gitarre darbot, wurde er die meiste Zeit über von seiner Band unterstützt. Neben Songs seines kürzlich veröffentlichten Albums „Ich schreibe einfach einen Song“ reicherte er sein Programm mit Coverversionen und sogar einem alten Volkslied aus dem 17. Jahrhundert an.

Doch nicht nur die Stücke selbst boten sehr viel Abwechslung, sondern auch die ständig wechselnde Instrumentierung sorgte immer wieder für Überraschungen. Bis zum Schluss konnte Beni Feldmann mit seiner Band somit das Interesse des Publikums halten. Die nicht enden wollenden Rufe nach weiteren Zugaben sprachen eine eindeutige Sprache. Offensichtlich sind hier alle zufrieden nach Hause gegangen.

Die Karderie war derweil mit einigen Sitzgelegenheiten, Bistro- und Stehtischen gemütlich hergerichtet. In Verbindung mit der schummrigen Beleuchtung entstand so eine beinahe kneipenartige Atmosphäre, die perfekt zur Stimmung der Musik passte. „Eine gemütliche Runde“, nannte Emsboom-Mitglied Markus Patzek den Anblick – und genau die hat den Abend zu etwas Besonderem werden lassen.

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