Sa., 03.03.2012

Straßenplanungen in Block D Straßenbau mit Bauchschmerzen

Straßenplanungen in Block D : Straßenbau mit Bauchschmerzen

Norbert Schortemeyer, Gisela Wißmann und Reinhard Laqua von der Bürgerinitiative Straßenausbau Block D hatten einen Termin im Rathaus. Sorgen um den Straßenausbau machen sie sich immer noch. Foto: bam

Reckenfeld - 

Dass der Straßenausbau in ihrer Nachbarschaft ähnlich enden könnte wie in Block C – davor haben die Sprecher der Bürgerinitiative Straßenausbau Block D Angst.

Von Barbara Maas, Barbara Maas

Dass der Straßenausbau in ihrer Nachbarschaft ähnlich enden könnte wie in Block C – davor haben die Sprecher der Bürgerinitiative Straßenausbau Block D Angst.

In dieser Woche trafen sich Norbert Schortemeyer, Reinhard Laqua und Gisela Wißmann im Rathaus mit Vertretern der Stadtverwaltung. Der Leiter der Bau- und Entsorgungsbetriebe Aloys Wilpsbäumer sowie Ferdinand Kraft und Werner Röers vom Fachdienst Tiefbau stellten die bisherigen Vorplanungen der Ingenieursgesellschaft Umtec/BPR vor. „Wir haben uns das alles angehört, und ich bin ganz offen: Ich habe Bauchschmerzen dabei“, sagt Schortemeyer.

Die Stadt komme dem Wunsch der Bürger, alle Straßen zu asphaltieren, teilweise entgegen: Adlerstraße, Schwalbenweg, Falkenstraße, Sandweg und Kanalstraße sollen demnach eine Asphaltdecke erhalten und auf bis zu 8,5 Meter inklusive Fußweg verbreitert werden. Grund dafür sind die Linienbusse, die durch diese Straßen fahren sollen.

Zwei Mal pro Stunde fährt ein 16 Tonnen schwerer Bus über die Straßen – die Begründung der Stadt können Scholtemeyer, Laqua, Wißmann und ihre Mitstreiter aber nicht nachvollziehen. Die Müllabfuhr, argumentieren sie, fahre schließlich drei Mal pro Woche mit schweren Gefährten über alle Straßen in Block D. „Die wiegen allein schon 26 Tonnen“, sagt Scholtemeyer. „Das radiert doch die Steine noch mehr.“ Asphalt sei langlebiger.

Und noch etwas stößt der BI sauer auf: „Der Wohlfühl-Charakter ist dann nicht mehr da“, sagt Laqua über breitere Straßen. „Das sind dann keine Wohnstraßen mehr, das sind Erschließungsstraßen.“ Seiner Meinung nach könnte man eine zentrale Bushaltestelle an der Ecke Grevener Landstraße/Kuckucksweg für Schulbusse einrichten. Innerhalb des Wohngebiets sollten nur noch Kleinbusse fahren.

Der BI geht es natürlich auch ums Geld. Bei dem Treffen am Mittwoch bemerkten sie „zusätzliche Kosten, die uns stutzig gemacht haben“, erzählt Laqua – etwa bei Kabelumlegungen oder der Bauaufsicht, die die BEG übernehmen sollen.

Aloys Wilpsbäumer mahnt auf Anfrage unserer Zeitung zu Geduld: „Wir sind noch in einem frühen Stadium. Es gibt da verschiedene Varianten, über die erst im weiteren Prozess entschieden wird – zusammen mit den Bürgern.“ Am Dienstag, 6. März, wird die Verwaltung dem Bezirksausschuss die Vorplanungen präsentieren. „Selbst das, was wir der BI vorgestellt haben, wird übers Wochenende noch einmal überarbeitet“, sagt Wilpsbäumer. Auch für eine Kostenplanung sei es viel zu früh – noch könne man nur schätzen. „Dabei liegen wir aber im Rahmen.“

Für die Mitglieder der BI ist die Sitzung am Dienstag um 19 Uhr im Deutschen Haus also ein Pflichttermin. „Wir wünschen uns, dass viele Bürger hinzukommen und sich informieren“, sagt Scholtemeyer.

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