So., 16.03.2014

Ausstellung mit Werken von Jan Czejka eröffnet „Granatenbild für eine Granatenfrau“

Hannelore Kraft war der „Stargast“ bei der Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Jan Czejka im „Kleinen Rathaus“ des Reckenfelder Treffs.

Hannelore Kraft war der „Stargast“ bei der Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Jan Czejka im „Kleinen Rathaus“ des Reckenfelder Treffs. Foto: chs

Reckenfeld - 

Hannelore Kraft war der „Stargast“ bei der Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Jan Czejka im „Kleinen Rathaus“ des Reckenfelder Treffs.

Von Christina Stegemann

Ein Granatenbild für eine Granatenfrau – zugegebenermaßen hätte sich Dr. Reinhold Hemker am Samstagmittag gefreut, wenn Hannelore Kraft sein Lieblingswerk mit abgebildeten Granatäpfeln gekauft hätte. Stellvertretend für den Künstler Jan Czejka führte er durch die Ausstellung im „Kleinen Rathaus“ in Reckenfeld .

Über 200 Interessierte hatten sich am frühen Morgen die kolorierten Zeichnungen und Aquarellmalereien bereits angesehen, als um kurz vor eins ein weiterer Gast hinzukam: Hannelore Kraft, die interessiert, offen und herzlich jeden einzelnen Besucher begrüßte. Im Jahr 2010 hatte sie versprochen, falls sie Ministerpräsidentin würde, Reckenfeld zu besuchen. Mit ihrer 20-minütigen Stippvisite am Mittag hielt sie Wort. Überhaupt nicht gestresst, ließ sie sich von Hemker bei selbst gemachten Pizzaschnecken die Werke des Künstlers erklären. Der tauchte mit seinen Werken in die Natur hinein. Früchte, aber auch markante Übergänge wie Strand und Meer oder Stelen vor einem Horizont. Letztere Acrylmalerei hatte es der Ministerpräsidentin besonders angetan. „Die könnte ich mir vom Stil auch für mein Wohnzimmer vorstellen.“ Von den 55 Gemälden der Ausstellungen „Natur pur- aber nicht nur“ wurden sehr zur Freude der Veranstalter viele Bilder in den ersten Stunden der Vernissage bereits verkauft. Die Wahrnehmung der Kräfte rückt mit der Ausstellung, die noch zwei Wochen zu sehen ist, in den Mittelpunkt. Rückerinnerungen an Tod und das Wiedererwachen und auch die immer wiederkehrende Besinnung auf die Natur sind Markenzeichen in den Kunstwerken von Jan Czejka. Abstrakt und gegenständlich visualisiert er auch die Martinus-Kirche sowie die Reckenfelder Franziskuskirche. Ortsnähe, die auch nicht im Reckenfelder Treff zu übersehen war. „Aber jetzt erzählen Sie doch auch noch ein bisschen über Ihren Treff“, ermunterte die Ministerpräsidentin die Besucher der Ausstellung. Die Intention, einen Ort zum Zuhören, Nachdenken und Kennenlernen zu schaffen, ist in Reckenfeld gelungen. Jene Attribute setze auch Hannelore Kraft um.

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