Fr., 21.04.2017

Schulen werden aufgepeppt Platz für Klassen und Küchen

Für eine neuerliche Erweiterung der Mariengrundschule gibt es drei Varianten (Bild oben rechts). Die Gesamtschule (unten links) erhält bald eine neue Mensa, die Martinigrundschule (unten rechts) eine Aufstockung. Der Naturwissenschaften -Neubau am Gymnasium wächst derweil schon in die Höhe.  

Für eine neuerliche Erweiterung der Mariengrundschule gibt es drei Varianten (Bild oben rechts). Die Gesamtschule (unten links) erhält bald eine neue Mensa, die Martinigrundschule (unten rechts) eine Aufstockung. Der Naturwissenschaften -Neubau am Gymnasium wächst derweil schon in die Höhe.   Foto: oh

Greven - 

Die Stadt steckt dieser Tage Millionen in die Grevener Schulen. Im nächsten Schulausschuss muss erneut über Erweiterungen beschlossen werden. Unter anderem soll die Martinigrundschule aufgestockt werden.

Von Oliver Hengst

Die Jahrgänge werden immer größer, die OGS-Quote strebt der 75-Prozent-Marke entgegen. An den Grundschulen führt das zu erheblich steigendem Platzbedarf. Und in der Folge natürlich auch an den weiterführenden Schulen. Daher wird aktuell – Ferien hin oder her – viel gebaut wird. Und daran dürfte sich in den kommenden Jahren wenig ändern.

► An der Martini-Grundschule fehlt es an Platz für Klassen und die OGS im Tandem-Modell. Zudem ist die für 50 Kinder ausgelegte Mensa viel zu klein geworden. Lösung: Die bisherige Mensa wird aufgegeben, dort werden stattdessen die fehlenden Klassen- und Tandemräume untergebracht. Die Aufstockung des Nebengebäudes um ein Stockwerk soll den Platz schaffen, der für die neue Mensa gebraucht wird. Auch ein Aufzug wird integriert, das Nebengebäude wird so komplett barrierefrei. Mit Provisorien soll die Umbauzeit (Sommer 2018 bis Sommer 2019) überbrückt werden.

► Ähnliches Problem an der Marien-Grundschule: Dauerhafte Vierzügigkeit, größere Jahrgänge, viel mehr Nachfrage nach OGS-Plätzen. Der aktuell entstehende Anbau reicht nicht aus. Drei zusätzliche Klassenräume sind nötig. Drei Alternativen sind im Rennen: die Aufstockung des Verwaltungstraktes an der Wöstenstraße, der Anbau des Verwaltungstraktes in Richtung des ehemaligen Hauptschul-Schulhofs und die Aufstockung oder Erweiterung des eingeschossigen Schultraktes auf der Rückseite der Schule. Die Kosten sind noch nicht definiert.

► Im Marienschulzentrum schreitet die Umnutzung voran: Was früher Real- und Hauptschule war, ist künftig Gesamtschule. Lehrerzimmer-Umbauten und selbiges für Schulleitung und Sekretariat sind bereits abgearbeitet. In den kommenden Sommerferien soll die Erweiterung des Westflügels (neue Klassenräume) folgen. Wenn dies voraussichtlich im Frühjahr 2018 abgeschlossen ist, wird sich der Umbau des bisherigen Realschulgebäudes zum naturwissenschaftlichen Trakt anschließen, wiederum gefolgt vom Umbau der jetzigen Mensa. Der Mensa-Neubau soll zwischen Sommer 2017 und Sommer 2018 entstehen.

► Am Gymnasium wächst der neue naturwissenschaftliche Anbau zusehends in die Höhe. Aktuell werden die tragenden Wände und der Aufzugsschacht erstellt. Die Ausbaugewerke (Heizung, Elektro, u.ä.) sind bereits vergeben. „Trotz der guten Baukonjunktur und der hohen Auslastung der Firmen sind bisher insgesamt wirtschaftliche Angebote innerhalb des geplanten Budgets eingegangen“, bilanziert die Verwaltung zufrieden. Die veranschlagten Kosten (4,2 Millionen Euro) werden somit voraussichtlich eingehalten. Die Fertigstellung des Neubaus (Ersatz für den beim Jahrhunderthochwasser zerstörten Altbau) ist für Ende Mai 2018 vorgesehen.  

Zum Thema

Mit den Bauplänen (und den Kosten) befassen sich die Mitglieder des Schul- und des Betriebsausschusses in einer gemeinsamen, öffentlichen Sitzung: Mittwoch, 26. April, 17 Uhr, Rathaus.

Leserkommentare

Google-Anzeigen
Anzeige

flohmarkt.ms Anzeigen

Schnäppchen und Angebote aus Ihrer Umgebung



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4781744?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F4849293%2F4894338%2F