Mi., 06.01.2016

Aula-Konzert Schlagzeug trifft Klavier-Trio

Mann mit Hut - Johannes Fischer ist der Zauberer am Schlagzeug (Foto oben), Sebastian Klinger, der Virtuose am Viloncello (Foto unten). Sie spielen die 15. Sinfonie von Dmitri Schostakovich.

Mann mit Hut - Johannes Fischer ist der Zauberer am Schlagzeug (Foto oben), Sebastian Klinger, der Virtuose am Viloncello (Foto unten). Sie spielen die 15. Sinfonie von Dmitri Schostakovich. Foto: GrevenKlassik

Greven - 

Wie kommt man auf die Kombination von Klaviertrio und Schlagzeug? Weil es für diese Besetzung eine berühmte Bearbeitung der letzten, der 15. Sinfonie von Dmitri Schostakovich aus dem Jahre 1972 gibt. Und die ist beim nächsten Aulakonzert zu hören.

Wie kommt man auf die Kombination von Klaviertrio und Schlagzeug? Weil es für diese Besetzung eine berühmte Bearbeitung der letzten, der 15. Sinfonie von Dmitri Schostakovich aus dem Jahre 1972 gibt.

Schostakovich (1906-1975) gehört neben Strawinsky zu den bedeutendsten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er durchlitt enorm produktiv die schreckliche Stalin-Ära, ohne zu emigrieren. Die konzentrierte Fassung seiner 15. hat der schon schwer kranke Komponist noch gehört und hocherfreut gebilligt. Die Ausführenden des dritten Grevener Aulakonzertes, allesamt erstklassige, international auch als Solisten gefragte Künstlerpersönlichkeiten, machten unlängst im Wiener Konzerthaus mit diesem Werk Furore und werden am Sonntag, 17. Januar, um 20 Uhr im Aulakonzert in Greven gastieren.

Um nur drei von ihnen zu nennen: Natalia Prishepenko, Violine, war 18 Jahre Primaria des gefeierten Artemis-Quartetts, ist Professorin an der Universität der Künste Berlin. Sebastian Klinger, Violoncello, gilt als einer der herausragenden jungen Solisten und Kammermusiker seiner Generation. Von der internationalen Presse wird er gerühmt für seinen „warmen Ton und die Intensität seines Ausdrucks, makellose Technik und höchste Musikalität.“ Johannes Fischer ist der „Zauberer unter den Schlagzeugern“ (Berliner Morgenpost) und entlockt seinen Instrumenten mit souveräner Technik eine „faszinierende Vielfalt magischer Klänge“. Der überragende Gewinner des 56. ARD-Musikwettbewerbs ist ein international gefragter Solist bei Orchestern und ein leidenschaftlicher Kammermusiker, der mit Dirigenten und Komponisten wie Heinz Holliger, Peter Eötvös und Pierre Boulez zusammenarbeitet. Darüber hinaus ist Johannes Fischer selbst Komponist und Dirigent, seine Werke werden zum Beispielbei der Lucerne Festival Academy oder im Konzertsaal des Louvre Paris aufgeführt. Auch diese beiden Künstler erhielten Professuren an den Musikhochschulen Lübeck und Hamburg.

Zu Beginn des Konzertes wird das romantische Klaviertrio Nr. 1 B-Dur von Franz Schubert erklingen, danach werden die beiden Schlagzeuger auf ihrem reichen Instrumentarium das Duo „DmitriRemix“ zum Erklingen bringen. „Wer offen für außergewöhnliche spannende Klangkunst ist, wird den Besuch dieses Aulakonzerts nicht bereuen“, heißt es in der Ankündigung.

► Karten sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Cramer+Löw ( ✆02571/ 97129) und ab 19.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

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