So., 10.01.2016

Erster „Potluck“ im Gemeindezentrum gut besucht Zusammenhalt auf Amerikanisch

Auch junge Gäste sind herzlich willkommen beim „Potluck“.

Auch junge Gäste sind herzlich willkommen beim „Potluck“. Foto: Claudia Nöthiger

greven - 

Bekannt ist das Konzept des „Potluck“ bisher in Greven nicht wirklich, sagt Hannelore Lange. In Amerika dagegen ist er in vielen Kirchengemeinden fester Bestandteil. Lange und ihre Kollegen hoffen auf Mundpropaganda. So, dass sich der „Potluck“ etablieren kann und immer mehr Mitglieder anzieht.

Es ist bei Weitem nicht alles nachahmungswürdig, was aus Amerika zu uns rüberschwappt – beim sogenannten „Potluck“ ist das aber anders.

Hannelore Lange, Mitglied des Fachausschusses für Gemeindearbeit, hat jahrelang in Amerika gelebt und da den „Potluck“ kennengelernt.

Sie war es auch, die ihren Kollegen das Konzept vorgestellt und es in Greven mit auf die Beine gestellt hat.

„Im Grunde geht es um Zusammenhalt, darum, sich näher kennezulernen und zusammen zu essen, schöne Gespräche zu führen“, erklärt Hannelore Lange. Zum ersten Mal fand am Sonntag Mittag im Gemeindezentrum Katharina von Bora der „Potluck“ statt.

Vor der Messe brachten zahlreiche Mitglieder ihre Leckereien zum Gemeindezentrum. Eingeladen sind bei „Potlucks“ – glücklichen Töpfen, wie es übersetzt heißt, auch Mitglieder, die nichts zum Buffet beitragen können oder möchten oder Gäste, die sich spontan dazugesellen. „Genug ist immer da, aus der Erfahrung heraus wissen wir, dass immer Reste bleiben“, sagte Lange bei der Begrüßung.

Der Mittagstisch, von dem sich die ungefähr zwei Dutzend Esser gerne bedienten, war unter anderem gedeckt mit Brot, Dips, deftigen Muffins, Frikadellen, einer Auswahl an Käse und Desserts. Das Buffet war so bunt gemischt wie die, die sich versammelt hatten, um es zu essen. Männer und Frauen, jung und etwas älter. Auch Flüchtlinge waren herzlich eingeladen, haben sich zum ersten „Potluck“ aber noch nicht ganz getraut.

Bei der nächsten Tagung des Fachausschusses wird festgelegt, in welchem Rhythmus der „Potluck“ künftig stattfinden wird. Mit den etwa zwei Dutzend Teilnehmern beim ersten Treffen, haben sich die Erwartungen der Organisatoren erfüllt. Hannelore Lange: „20 bis 30 Besucher sind für uns schon ein großer Erfolg.“

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