Mo., 11.01.2016

Kommentar Unlauteres Gebaren

Wer sich aufs Land verlässt, ist verlassen. Dieser Eindruck wächst. Bei allen Problemen, die auch eine Landregierung mit ständig wachsenden Flüchtlingszahlen hat, werden Städte und Kommunen als schwächstes Glied in der Kette zum Spielball.

Beispiel gefällig? Weil das Land offenbar die realen Zuweisungszahlen nicht auflisten kann oder will, rechnet man sich mit fiktiven Zahlen reich. 10 000 Euro pro Flüchtling – die gibt es bisher nur auf dem Papier.

Genauso unlauter ist das Gebaren im konkreten Fall: Die Stadt wird mit der Ausweisung einer Landesunterkunft geködert und mit einem Dreizeiler zur Kehrtwende gezwungen. Das wirft Planungen um, reißt Löcher ins Stadtsäckel und gibt mächtig Futter für den Zorn auf die Landesregierung. Ulrich Reske

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