Di., 19.01.2016

Neues im Gimbter Gastgewerbe Das Hotel Schraeder schließt

Hatte die Gasträume erst vor einem Jahr aufwendig umgestaltet: Anika Hagedorn, Stiefenkelin von Franziska Schraeder, hatte das Hotel zum 1. April 2015 übernommen.

Hatte die Gasträume erst vor einem Jahr aufwendig umgestaltet: Anika Hagedorn, Stiefenkelin von Franziska Schraeder, hatte das Hotel zum 1. April 2015 übernommen. Foto: tst

Gimbte - 

Gimbtes Gastronomie steht vor einem tiefgreifenden Einschnitt: Anika Hagedorn, die vor einem knappen Jahr das Hotel Schraeder übernommen hat, hat ihren Pachtvertrag gekündigt.

Von Monika Gerharz

Gimbtes Gastronomie steht vor einem tiefgreifenden Einschnitt: Anika Hagedorn, die vor einem knappen Jahr das Hotel Schraeder übernommen hat, hat ihren Pachtvertrag gekündigt. „Am Ostermontag haben wir zum letzten Mal geöffnet“, heißt es aus dem Hotel. Ob es einen direkten Nachfolger geben werde, sei offen. Reservierte Buchungen für die Hotelzimmer jedenfalls seien rückgängig gemacht worden. Das Gästehaus Schraeder allerdings ist davon nicht betroffen, bestätigte die Familie Schraeder.

Grund für die überraschende Schließung ist offenbar der plötzliche Tod der langjährigen Besitzerin Franziska Schraeder (WN berichteten) und daraus folgend ungeklärte Besitzverhältnisse. Im März 2014 noch hatte die Verstorbene den Betrieb ihrer Stiefenkelin Anika Hagedorn übergeben. Diese hatte die Gasträume behutsam modernisieren lassen und auch einen neuen Koch eingestellt.

Kontinuität dagegen gibt es im Deutschen Herd. Anne Siemon wird nach dem Tod ihres Mannes weitermachen. „Es ist ja das Lebenswerk meines Mannes“, erinnert sie an die 47 Jahre, die Siggi Siemon hinter dem Tresen gestanden hat. Eigentlich hatte das Ehepaar verpachten wollen, um den Lebensabend zu genießen, fand jedoch so schnell keinen passenden Nachfolger und entschloss sich, erst einmal weiterzumachen. Und daran möchte sich Anne Siemon halten, auch wenn sie jetzt alleine ist. „Da steckt zu viel Herzblut drin.“

Weitergehen wie bisher wird es auch in der Altdeutschen Schänke in Gimbte. „Anderslautende Gerüchte, die es gibt, sind Verwechslungen mit anderen Gimbter Restaurants“, versicherte Inhaber Sascha Höltig auf Nachfrage.

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