Di., 26.01.2016

2000 Euro für Flüchtlingsarbeit Provinzialer unterstützen Theaterprojekt

2000 Euro für ein Theaterprojekt stellt der Verein „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen“ der Flüchtlingshilfe zur Verfügung.

2000 Euro für ein Theaterprojekt stellt der Verein „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen“ der Flüchtlingshilfe zur Verfügung. Foto: tst

Greven - 

Mit 2000 Euro für ein Theaterprojekt unterstützen jetzt die Mitarbeiter der Provinzial-Versicherungen die Grevener Flüchtlingshilfe.

Von Thomas Starkmann

„Vor Ort helfen“ – das hat sich eine Initiative von Mitarbeitern und Geschäftsstellen der Provinzial Versicherung auf die Fahne geschrieben. Der Verein „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V.“, der seit rund einem Jahr besteht, unterstützt soziale Projekte. So kam in Greven im vergangenen Jahr beispielsweise die Tafel in den Genuss einer Spende.

Jetzt hat der Verein der Flüchtlingshilfe Greven 2000 Euro zur Verfügung gestellt. In den Räumlichkeiten der Provinzial-Geschäftsstelle Monika Rolfes, die den Verein unterstützt, übergab der Vorsitzende Harald Schütz die Spende an Dr. Bernhard Hülsken von der Flüchtlingshilfe.

Mit dem Geld wird ein Theaterprojekt an der Marienhauptschule unterstützt, das Wilhelm Neu vom Theaterpädagogischen Zentrum (TPZ) in Münster leitet. Dabei lernen zehn jugendliche Flüchtlinge aus unterschiedlichen Ländern durch Theaterarbeit nicht nur deutsche Sprache und Kultur kennen, sondern auch einen respektvollen Umgang miteinander. Wilhelm Neu machte dabei eine für ihn neue Erfahrung: „Normalerweise geht Theater mit allen Kindern. Bei dem Projekt musste ich aber feststellen, dass Theater in der Kultur einiger Flüchtlingskinder nicht verankert ist.“ Was aber keine unüberwindbare Hürde ist. „Die Jugendlichen helfen sich länderübergreifend“, freut sich Bernhard Hülsken.

Die Förderung solcher konkreter Projekte sei beispielhaft für die Arbeit des Provinzialer-Vereins, sagte Vorsitzender Michael Schütz. Der Verein finanziert sich durch die Beiträge von Mitarbeitern und Geschäftsstellen, die Mitglied sind, sowie durch eine noch mal so hohe Summe, die das Unternehmen beisteuert. Derzeit stehen so zwischen 50 000 und 80 000 Euro im Jahr zur Verfügung.

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