Di., 02.02.2016

Das neue Solo-Mariechen der Re-Ka-Ge Julia tanzt in Lauras Fußstapfen

Hoch die Beinchen:

Hoch die Beinchen: Foto: ros

Reckenfeld - 

Ein Solomariechen geht, weil es sich um den Beruf kümmern muss – und schon rückt ein neues nach: Julia Scheuermann bezaubert nicht nur die Re-Ka-Ge.

Von Rosi Bechtel

Beim Programm während der Prinzenproklamation der Reckenfelder Karnevals Gesellschaft (Re-Ka-Ge) am kommenden Samstag wird auch Julia Scheuermann auftreten. Julia ist total tanzbegeistert und tanzt seit sechs Jahren in den Re-Ka-Ge-Tanzgruppen mit. Begonnen hat sie bei den Roten Funken, dann wechselte sie zur Tanzbande. Viele Jahre war die Gesellschaft stolz darauf, mit Laura Berning ein eigenes Solotanzmariechen in ihren Reihen zu haben. Doch dann stand die berufliche und schulische Fortbildung für die junge Frau im Vordergrund, und sie musste sich vom Solotanz verabschieden.

Nicht lange war die Re-Ka-Ge ohne Solotänzerin, denn die elfjährige Julia wollte gerne in die Fußstapfen von Laura Berning treten. Sie sagte sofort „Ja“, als sie von Trainerin Sandra Ortmeier gefragt wurde. Trainiert wird sie von insgesamt vier Damen. Neben Sandra Ortmeier bringen Claudia Erke, Elina Richter, Jule Ortmeier gemeinsam ihre Ideen für die Choreographie ein.

Als Solomariechen muss man doch sicherlich ziemlich hart trainieren? „Nein“ lacht Julia. „Ich probe einmal wöchentlich für den Solotanz. Na, ja, in den Ferien haben wir auch teilweise täglich geprobt“ gibt sie zu. Aber das scheint ihr überhaupt nichts auszumachen. Hinzu kommt das wöchentliche Training mit der Tanzbande, wo sie gemeinsam mit den anderen Mädchen auf der Bühne steht. Solotänzerin zu werden war schon lange ein Traum. Doch eigentlich wollte Julia zuerst Kinderkarnevalsprinzessin werden. Doch es kam anders.

Wenn sie tanzt, hat sie stets ein zauberhaftes Lächeln auf den Lippen. Von der körperlichen Anstrengung und der hohen Konzentration spürt man als Zuschauer nichts. Selbst wenn sie nach einem Auftritt direkt ein Mikrofon vorgehalten bekommt, hat man nicht den Eindruck, dass sie ausgepowert ist. An den Auftritten hat sie einen Riesenspaß, und das Training empfindet sie nicht als Belastung oder gar stressig. „Ich habe Zeit genug für die Schule, und als nächstes möchte ich gerne reiten lernen“ erzählt sie.

Wer sich bereits eine Karte für die ausverkaufte Prinzenproklamation am Samstag im Deutschen Haus gesichert hat, kann Julia auf der Bühne erleben.

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