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Di., 02.02.2016

Jugendschutz an Karneval Kontrollen tragen bereits Früchte

Gut gelaunt geht auch ohne Alkohol, wie man auf dem Foto mit Vertretern von Stadt, Polizei und Karnevalisten sieht.

Gut gelaunt geht auch ohne Alkohol, wie man auf dem Foto mit Vertretern von Stadt, Polizei und Karnevalisten sieht. Foto: tst

Greven - 

Seit einigen Jahren kontrollieren Ordungs- und Jugendamt und andere Beteiligte an Karneval verstärkt auf Alkoholabgabe an Jugendliche. Und sie können Erfolge verbuchen.

Von Thomas Starkmann

Ein „traditionelles Treffen“ ist es für Ordnungsamtsleiter Michael Schreiber mittlerweile, wenn sich Polizei, Ordnungs- und Jugendamt, Caritas und Karnevalisten an einen Tisch setzen und über das Thema Alkohol und Jugendschutz sprechen. Eine Tradition, die aber mittlerweile Früchte trägt. „Wir hatten im vergangenen Jahr herzlich wenig zu tun“, sagte Schreiber. Wir, das sind Polizei, Ordnungs- und Jugendamt, die beim Karnevalsumzug gemeinsam unterwegs sind und kontrollieren, dass an Jugendliche unter 16 Jahren kein Alkohol ausgegeben wird und unter 18-Jährige keine Spirituosen konsumieren. „Als wenn man gemeinsam feiert“, beschrieb Maria Muhle die Situation im Vorjahr als äußerst entspannt.

Klare Kante auch von Stadtprinz Michael III. Bruland, der in seiner Residenz Josefsklause quasi zu Hause ist: „Bei uns gibt es keine Kompromisse.“

Video: Prinzenproklamation 2016 in Greven: Der neue Stadtprinz stellt sich vor

Klar auch, dass von den Wagen keine alkoholischen Getränke gereicht werden, wie KG Emspünten-Chef Jo Schreiber betonte. Die einzige Werbung an den Karnevalswagen ist der Caritas mit der kreisweiten Aktion „Tanzen statt torkeln“ vorbehalten.

Allerdings wird die Polizeipräsenz höher sein als in den Vorjahren. „Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln werfen ihre Schatten bis nach Greven“, sagte Polizeihauptkommissar Walter Lüttmann. Sowohl mehr Beamte in Uniform als auch in Zivil seien vor Ort. „Es gibt aber keine Anhaltspunkte für besondere Vorkommnisse“, so Lüttmann. Im Vorfeld seien für Sonntag drei Aufenthaltsverbote gegen Personen ausgesprochen worden, die wegen Gewalttätigkeiten auffällig geworden waren.

Die Bezirksregierung hat derweil an den Flüchtlingsunterkünften mehrsprachige Flugblätter verteilt, die über den Grund der allgemeinen Fröhlichkeit in den kommenden Tagen informieren.

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