Mi., 10.02.2016

Geschäftsführer des Paritätischen „Masche des rechten Randes“

Peter Metje, Geschäftsführer des „Paritätischen“.

Peter Metje, Geschäftsführer des „Paritätischen“. Foto: Metje

Greven - 

Wie berichtet, ist ein Leserbrief des Kreisvorsitzenden des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Norbert Klapper, den WN untergeschoben worden. Jetzt nimmt der Geschäftsführer des Verbandes, Peter Metje, Stellung.

Zu dem Vorgang um einen gefälschten Leserbrief, der angeblich von Norbert Klapper, dem Kreisvorsitzenden des Paritätischen, stammen soll, gibt der Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Kreis, Hans-Peter Metje, folgende Erklärung ab:

„Gefälschte Meldungen/Aussagen/Gerüchte gab es in den letzten Wochen im Kreis Steinfurt einige: angeblich von Flüchtlingen vergewaltigte Mädchen in Greven, ein von Flüchtlingen angeblich überfallener Jugendlicher in Neuenkirchen etc.

Da sollte man als Zeitung gewarnt sein und Quellen ganz genau prüfen, bevor man Sachen in die Welt setzt. Trotzdem gelang es einem(r) Kriminellen (als etwas anderes kann man ihn/sie nicht bezeichnen), einen gefälschten Leserbrief unseres Vorsitzenden Norbert Klapper „durchzubringen“ und für eine entsprechende Berichterstattung zu sorgen. Die hat natürlich – wie beabsichtigt – zu einer Menge Unruhe und Unmut geführt.

Es ist eine bewusste Masche des rechten Randes in unserer Gesellschaft; ein Umstand, der uns als Wohlfahrtsverband sehr beunruhigt.

Seit vielen Jahren setzt sich der Paritätische Wohlfahrtsverband für einen humanen und respektvollen Umgang ein für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer Zuflucht in unserem Land suchen. Dies bedeutet, dass Einzelfälle nicht verallgemeinert werden dürfen und dazu führen, dass Asylbewerber pauschal als Betrüger oder Kriminelle abgestempelt werden. Wir unterstützen nachhaltig die Bemühungen unserer Mitgliedsorganisationen und der vielen ehrenamtlichen Initiativen im Kreis Steinfurt bei der Integration der Flüchtlinge in diese Gesellschaft.

Darüber hinaus werben wir für einen respektvollen und humanitär geprägten Umgang mit denen, die unser Land eventuell wieder verlassen müssen. Diese Grundhaltung ist die Voraussetzung für eine demokratische, offene, tolerante und plurale Gesellschaft, für die unser Verband eintritt und selbstverständlich und uneingeschränkt auch der Vorsitzende unseres Kreisverbandes.

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