Mo., 15.02.2016

Bühne frei Gesang und lyrische Gitarrenklänge

Im Zentrum des „kulturellen Frühschoppens“  stand neben dem Flüchtlingsthema jene Kleinkultur, die das Publikum von der Künstlermatinee kennt.

Im Zentrum des „kulturellen Frühschoppens“  stand neben dem Flüchtlingsthema jene Kleinkultur, die das Publikum von der Künstlermatinee kennt. Foto: Jannis Beckermann

Greven - 

Dass sie mit ihrer Reihe etwas bewegen, etwas anstoßen, Impulse geben wollen, das haben die Bühne-frei-Macher schon häufiger unter Beweis gestellt. „Barrieren abbauen, miteinander ins Gespräch kommen“ – die Motive, die die Reihe ohnehin als ihren Marken-Kern versteht, kamen auch bei der erneuten Winter-Ausgabe am Samstagmorgen im Kesselhaus zum Tragen.

Von Jannis Beckermann

Dass sie mit ihrer Reihe etwas bewegen, etwas anstoßen, Impulse geben wollen, das haben die Bühne-frei-Macher schon häufiger unter Beweis gestellt. Eine Extra-Ausgabe des samstäglichen Kultur-Treffs für Flüchtlinge gab es bereits vor über einem Jahr, als das Thema politisch noch gar nicht oben auf der Tagesordnung stand.

„Barrieren abbauen, miteinander ins Gespräch kommen“ – die Motive, die die Reihe ohnehin als ihren Marken-Kern versteht, kamen auch bei der erneuten Winter-Ausgabe am Samstagmorgen im Kesselhaus zum Tragen.

Zu Besuch waren in der GBS wieder Flüchtlinge, die dieses Mal zusammen mit Ilja Kryszat von der Grevener Flüchtlingshilfe auftraten und vom Alltag sowie von den gleichzeitigen Schwierigkeiten der derzeitigen Asylbewerber-Unterbringung berichteten.

Im Zentrum des „kulturellen Frühschoppens“ stand dennoch wie gewohnt jene Kleinkultur, die das Publikum von der Künstlermatinee gewohnt ist. Musikalisch sorgten dafür unter anderem Musiker mit und ohne Handicap, die als Inklusionsband der Lebenshilfe unter der Leitung von Helmut Hannen an Mikro, Cajon und Keyboard seit einem halben Jahr zusammenspielen.

Bei „Bühne frei“ im Kesselhaus feierten sie ihren ersten Auftritt – mit Bravour gemessen am frenetischen Applaus des Publikums im Jugendcafé.

Die weiteren Akteure auf der Kleinkunstbühne reihten sich ebenfalls erfolgreich ein. Das Duo „DorA“ aus Dorothee Ossowski und Anja Diamond präsentierte gekonnte, zweistimmige Pop- und Musical-Arrangements für Gesang und Gitarre.

Zudem las Helma Freese selbst verfasste literarische Texte vor. Musikalisch untermalt wurde ihr Auftritt durch Franco Loiizi, der mit lyrischer, ebenfalls selbst komponierter Gitarrenmusik zu überzeugen wusste und auf ein Wiedersehen bei den kommenden Bühne-frei-Ausgaben hoffen ließ.

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Nächster Termin: 19. März, Kesselhaus, 10.30 Uhr.

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