Mo., 22.02.2016

Bewerbung eingereicht Zur Preisverleihung nach Berlin?

Werner Sasse und Gertrud Renz hoffen darauf, das Preisgeld bald für den Verein einsetzten zu können.

Werner Sasse und Gertrud Renz hoffen darauf, das Preisgeld bald für den Verein einsetzten zu können. Foto: Peter Beckmann

Greven - 

Der Pluspunkt hat sich bei „startsocial“, einem bundesweiten Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements, beworben und hofft auf eine Preisgeld.

Von Peter Beckmann

Natürlich liebäugeln sie damit. Aber: Wirklich damit rechnen? „Ein bisschen Hoffnung haben wir schon“, sagt Gertrud Renz, Vorsitzende des Pluspunktes – ein Verein, der sich die Vermittlung von Ehrenamt und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zum Ziel gesetzt hat. Und eben dieser Verein hat sich bei „startsocial“, einem bundesweiten Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements, beworben.

Gewonnen hat der Verein sowieso schon. Denn ein Beratungsstipendium mit einem Coach hat der Verein schon bekommen. „Das hat uns weit voran gebracht, davon haben wir viel profitiert“, sagte Werner Sasse, stellvertretender Vorsitzender des Pluspunktes. So habe man klare Ziele für den Verein entwickelt, mehr freiwillige Mitarbeiter rekrutiert, die Öffentlichkeitsarbeit verbessert. „Wir haben jetzt sogar drei Männer in unserem Verein“, erklärt Renz mit einem Lachen. Denn: Die gab es vorher nicht. Überhaupt: Viele Mitglieder waren altersbedingt ausgeschieden, die Arbeit wurde für die verbliebenen zu viel. Und das Problem wurde dann konsequent in Angriff genommen. „Wir konnten sechs neue Mitglieder gewinnen und haben durch die Gründung von AGs die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt und aufgrund der Zuständigkeiten klarer strukturiert“, erklärte Renz.

Wie gesagt: Der Verein hat durch die Beratung und das Coaching der Initiative „startsocial“ sehr viel gelernt. Aber: Wenn möglich, möchte der Verein noch mehr. Denn: Die überzeugendsten 25 Stipendiatenprojekte bei „startsocial“ werden zur feierlichen Bundespreisverleihung nach Berlin eingeladen. Sieben herausragende Initiativen erhalten hier Geldpreise von insgesamt 35 000 Euro, darunter auch einen Sonderpreis der Bundeskanzlerin.

Renz und Sasse hätten schon ganz klare Vorstellungen, wofür das Geld genutzt würde. „Wir haben eine große Liste an Wünschen.“ Fortbildungen, Teamtage, eine neue EDV-Anlage – die Anlage ist zehn Jahre alt, der PC läuft noch mit Windows XP – , Beamer, Laptop, Pinnwand, Möbel für den Tagungsraum. Wie bereits gesagt: die Liste ist lang.

Da kämen 5000 Euro aus dem Wettbewerb schon recht. Aber sollte es nicht klappen, „müssen wir uns Sponsoren suchen“, so die beiden Vorsitzenden des Vereins. Aber: „Ein bisschen Hoffnung haben wir ja schon.“

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