So., 13.03.2016

Mekka für Kartenspieler 368 Doko-Experten lassen Frohsinn-Ost frohlocken

Konzentration beim Spiel: Das ist in einem vollen Haus nicht immer leicht.

Konzentration beim Spiel: Das ist in einem vollen Haus nicht immer leicht. Foto: Jens Keblat

Greven - 

Jung und alt, von weit her und aus der Stadt – Frohsinn-Ost lockte mit dem größten Doppelkoppfturnier der Region wieder 370 Spieler ins GBS-Zentrum.

Dieses Turnier hat lange Tradition: Am Freitagabend wurde im Ballenlager und in der Kulturschmiede das inzwischen 30. große Doppelkopfturnier vom Schützenverein „Frohsinn“ Greven-Ost ausgetragen. Rund 370 begeisterte Kartenspieler aus der ganzen Region nahmen daran teil.

Als Schirmherr Werner Teupe 1987 zum ersten Mal zum „Kartenkloppen“ ins damalige „Pumpernickel“ einlud, kamen 44 Spieler zusammen. Drei Jahre lang stagnierte diese Zahl, heute erhebt das Doppelkopfturnier längst den Anspruch, das größte in der Region zu sein. Erst im vergangenen Jahr waren stolze 400 Spieler an die Tische gekommen – „ein Ausrutscher“, schmunzelt Werner Teupe, als er am Freitagabend in das rappelvolle Ballenlager blickt.

Am Samstagabend waren sie wieder alle zusammen gekommen, die üblichen Verdächtigen, die, die sich nicht zweimal sagen lassen, dass es bei „Frohsinn“ Greven-Ost Zeit wird: „Da sind Spieler dabei, die kommen schon seit 20 oder 30 Jahren“, sagt Teupe. Wiederholungstäter, gern gesehene Gesichter. „Ein paar sind heute Abend sogar aus Bonn gekommen“, freut sich Teupe, dass dieses Turnier auch nach 30 Jahren noch so omnipräsent in der Szene ist. Aber auch junge Leute zieht das Doppelkopfturnier inzwischen an. Frauen wie Männer jeden Alters kommen zusammen und verbringen den Abend gemeinsam. Was sie verbindet: die Freude am Spiel. Insgesamt 368 Doko-Experten gaben sich in diesem Jahr wieder die Karten in die Hand – das zweitbeste Ergebnis in der Bilanz von Werner Teupe. Während an den Tischen inzwischen eine ganz neue Generation begeisterter Kartenspieler an den Spieltischen teilnahm, kann sich auch der Ehrenvorsitzende des Schützenvereins und Schirmherr Werner Teupe über den vereinseigenen Nachwuchs freuen, der inzwischen mit für den reibungslosen Verlauf der beliebten Turniere sorgt: „Der ganze Vorstand hilft mit“, sagt Teupe, das seien alleine 15 ehrenamtlich Aktive. Als Schiedsrichter mit Adleraugen und EDV-Experten bei der computergestützten Auswertung der Spielrunden packten sie mit an. Nach 30 Jahren sind die drei Serien mit jeweils 16 Spielen ein Selbstläufer, einer, bei dem Werner Teupe noch immer alles im Griff hat. Mit 85 Jahren älteste Teilnehmerin war Sophie Schütt, ältester Teilnehmer war Theo Welling (88 Jahre).

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