Do., 01.12.2016

Der Rolladen-Bauer Bornemann kommt an die Mergenthaler Straße Der Neue passt ins Konzept

Das Terrain  für das neue Unternehmen aus Ladbergen ist schon gewalzt: Eine 4200 Quadratmeter große Produktionshalle entsteht auf einem 19 000 Quadratmeter großen Grundstück.

Das Terrain  für das neue Unternehmen aus Ladbergen ist schon gewalzt: Eine 4200 Quadratmeter große Produktionshalle entsteht auf einem 19 000 Quadratmeter großen Grundstück. Foto: res

Greven - 

Ein dickes Grundstück des Gewerbegebiets Mergenthaler Straße ist verkauft: Der Rollladen-Hersteller Bornemann verlegt seinen Firmensitz von Ladbergen nach Greven.

Von Ulrich Reske

„Das passt richtig gut in unser Konzept“, freut sich Wirtschaftsförderer Stefan Deimann über den Neuen an der Mergenthalerstraße. Der Neue kommt aus Ladbergen, produziert Rollläden und bringt gut und gerne 40 Mitarbeiter an den neuen Standort mit. Die Freude übrigens ist beiderseits, auch wenn es ein bisschen länger gedauert hatte, bis die Entscheidung gefallen war. Das Grundstück hatte nämlich Geschäftsführer Christian Baur schon bereits vor vier Jahren optioniert. „Die Entscheidung, hier zu bauen, fiel vor einem Jahr“, informiert Frank Lotzgeselle, Produktionsleiter der Firma Bornemann, die auch noch im brandenburgischen Wittstock Rollläden produzieren lässt.

Auf rund 19 000 Quadratmetern bauen die Ladberger Rollladenproduzenten eine 4200 Quadratmeter große Produktionshalle nebst zweigeschossigem Verwaltungsgebäude. „Optionen auf eine Erweiterung inklusive“, verweist Lotzgeselle auf die großzügig dimensionierte Fläche. In der Produktion werden künftig 30 Mitarbeiter tätig sein, in der Verwaltung zehn. Das Gelände am Ende der Mergenthalerstraße zwischen dem Gebäude von DW Werbung und dem Emsdettener Damm ist inzwischen bereits weitflächig planiert.

Der fehlende Platz am alten Standort spielte die Hauptrolle für den Umzug nach Greven. Dass die persönlichen Wurzeln von Geschäftsführer Christian Baur in Gimbte liegen, mag die Pläne zusätzlich befördert haben. Wenn nicht ein zu frostiger Winter die Baustelle länger stilllegen sollte, wird der Umzug nach Greven im kommenden Juni vollzogen.

Derweil freut sich Deimann über die Stärkung des produzierenden Gewerbes, zuletzt ein Stiefkind in Greven. Durchaus optimistisch schaut er dabei ins kommende Jahr: „Nicht nur für die Mergenthalerstraße haben wir sehr viel mehr Anfragen als im vergangenen Jahr“, sieht der Wirtschaftsförderer eine Auswirkung des sehr günstigen Geldes.

Apropos Mergenthaler­straße. Nachdem auch die Filetstücke im vorderen Bereich bebaut sind, schrumpft die Flächenreserve auf inzwischen nur noch 30 000 Quadratmeter. Werden nur aus einem Teil der Interessierten Käufer, dürfte im Gewerbegebiet Mergenthaler­straße schon bald das Hinweisschild „Ausverkauft“ stehen.

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