Mo., 20.03.2017

Fastenessen und Spende „Tansania ist friedlich“

Beim Fastenessen in St. Martinus zeigte Stefanie Erlemann (rechts) Fotos von ihrem freiwilligen Jahr in Tansania.  

Beim Fastenessen in St. Martinus zeigte Stefanie Erlemann (rechts) Fotos von ihrem freiwilligen Jahr in Tansania.  

Greven - 

Beim Fastenessen der Afrika-Gruppe der St. Martinus-Gemeinde am Sonntagmittag zeigte Stefanie Erlemann aus Hansell Fotos von ihrem freiwilligen Jahr, von dem sie im August letzten Jahres zurückgekehrt war. Sie half an einer Schule in Mwanza (Tansania) in der Förderklasse für Kinder mit Lernschwächen und geistigen Behinderungen.

Die Fastenessen-Besucher erfuhren, dass in der Stadt Mwanza, die im Norden am Viktoriasee liegt, der Viktoriabarsch als „blaues Gold“ bezeichnet wird, denn die Einwohner leben hauptsächlich von der Fischproduktion.

Beim Vergleich des Alltaglebens mit Deutschland fielen Stefanie Erlemann einige Unterschiede auf: Disziplin, Gehorsam und Respekt stehen an oberster Stelle, etwa von Kindern gegenüber ihren Lehrern oder gegenüber älteren Menschen. Alle Frauen werden mit „Mama“ angesprochen, wenn sie im entsprechenden Alter sind.

In der Hauptstadt Daressalam (über vier Millionen Einwohner) braucht ein Bekannter wegen der ständigen Staus drei Stunden, um zu seiner Arbeitsstelle zu kommen. Bei einer Hochzeit werden die Geschenke von den einzelnen Gästen tanzend zum Brautpaar gebracht.

Sehr positiv beschrieb Stefanie Erlemann die bisherigen Entscheidungen des neuen Präsidenten John Magufuli. Er kämpfe gegen Korruption und versuche, dadurch Geld zu sparen und dieses anderweitig zu nutzen. So gebe es mittlerweile an der Schule in Mwanza tägliches Mittagessen. Dem neuen Präsidenten von Tansania lägen Menschen mit Behinderung besonders am Herzen. Viele Menschen in Tansania seien stolz darauf, dass es im Land friedlich ist und es im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern keinen Bürgerkrieg gibt.

Die Teilnehmer des Fastenessens spendeten nach dem abschließenden gemeinsamen Mittagessen (einem einfachen Reisgericht) 230 Euro. Dieses Geld wird verwendet für die St. Charles-Grundschule in Iringa in Tansania, für die sich die Afrikagruppe von St. Martinus seit vielen Jahren engagiert.

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