Mo., 17.07.2017

Kita St. Mariä Himmelfahrt hat angebaut Platz für die Kita-Küken

Einsegnung – und Erfrischung: Pfarrer Klaus Lunemann eröffnet die neuen Räume.

Einsegnung – und Erfrischung: Pfarrer Klaus Lunemann eröffnet die neuen Räume. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Mit einer großen Fete weihten Kita-Team sowie die Vertreter von Martinus-Pfarre, Stadt und Jugendamt die neuen Räumlichkeiten ein, die ab Sommer 2018 Platz für zehn U2-Kinder bietet.

Von Stefan Bamberg

So eine Einsegnung macht ganz schön fit. „Na, wo soll ich jetzt noch hin?“, fragt Klaus Lunemann und lacht laut. Ab in den Schlafraum. Auf ins Badezimmer. Und ach ja: Der Wickeltisch kann auch noch ein paar Weihwasser-Spritzer vertragen. Seine kleinen Fans machen große Augen – der Martinus-Pastor und sein Parforceritt durch den Kindergarten, das hat schon was.

Er passt auch irgendwie zu dem, was in der Kita St. Mariä Himmelfahrt an der Grabenstraße etwa zwei Jahre lang passierte: Pädagoginnen on fire, Kinder auf Trab, Eltern unter Dampf. Aufwand, der am Samstag endlich belohnt wurde: Mit einer großen Fete weihten Kita-Team sowie die Vertreter von Martinus-Pfarre, Stadt und Jugendamt die neuen Räumlichkeiten ein. „Sie können total stolz sein“, spricht Vize-Bürgermeisterin Ruth Zurheide am deutlichsten aus, was alle meinen. „Hier werden die Kleinsten groß gemacht.“ Und es sind wirklich die Allerkleinsten, für die der Anbau hauptsächlich geschaffen wurde: Der neue, vierte Gruppenraum soll ein zweites Zuhause für Kinder unter zwei Jahren werden. Der Bedarf dafür? Ist riesig, weiß Einrichtungsleiterin Sandra Janssen: „Eltern sind immer früher berufstätig – und zwar oft beide.“ Gerade hier übrigens, jenem Teil Grevens, der aktuell einen Zuzug-Boom junger Familien erlebt: Die Wöste macht’s möglich – aber die Wöste macht’s eben auch nötig. U3-Betreuung war gestern, U2 ist heute, könnte man überspitzt sagen. „Es war ziemlich schnell klar, dass genau an diesem Standort angebaut werden soll“, sagt Barbara Tröster, Verbundleiterin der katholischen Kitas rechts der Ems.

Zunächst werden zehn U2-Plätze angeboten, allerdings erst ab Sommer 2018. Das Umfeld für die Kleinen sei unschlagbar, findet Sandra Janssen: ein eigener, von der restlichen Kita abgetrennter Bereich, aber auch die Möglichkeit zum Kontakt mit den Größeren. „Das kann ganz individuell gehandhabt werden“, erklärt die Leiterin.

Doch nicht nur die Kita-Küken profitieren: Für die Vorschulkids – die während der Umbauarbeiten im Haus Liudger untergebracht waren – springt eine Outdoor-Werkstatt heraus, die perfekt zum naturpädagogischen Schwerpunkt des Kindergartens passt. Draußen werken, im hauseigenen Garten ernten, drinnen toben – und dazu schon früh was über die eigene (und andere) Religionen lernen: „Kitas mit christlichem Leitbild sind immer noch gefragt“, freut sich Janssen. „Hier wird richtig gute Arbeit gemacht.“

Fotostrecke: Erweiterung der Kita St. Mariä Himmelfahrt

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