Mo., 06.11.2017

Stadt-Führerinnen ausgebildet Zwei neue „Zeit-Pfadfinderinnen“

Freuen sich über die neue Stadtführerinnen: Herbert Runde und Werner Peters vom Heimatverein, Andrea Grahn-Schürmann von Greven Marketing und Sparkassen-Filialleiter Christian Top­hoff (hinten, von links) begrüßten Helma Freese und Angelika Lang (nicht im Bild).

Freuen sich über die neue Stadtführerinnen: Herbert Runde und Werner Peters vom Heimatverein, Andrea Grahn-Schürmann von Greven Marketing und Sparkassen-Filialleiter Christian Top­hoff (hinten, von links) begrüßten Helma Freese und Angelika Lang (nicht im Bild). Foto: meg

Greven - 

Stadtführer sind Pfadfinder – Pfadfinder durch die Zeiten. Sie lassen aus alten Steinen die Vergangenheit lebendig werden, längst verblichene Gestalten bekommen Persönlichkeit. Acht Führungen, die das alte Greven lebendig machen, gibt es schon. Jetzt kommen zwei neue Pfadfinderinnen dazu.

Von Monika Gerharz

Eine bietet Spezialführungen für Schmedehausen und seine Schutzengelkirche an. Die andere weiß jede Menge über die Industrialisierung Grevens. „Das fehlte bisher im Angebot und wird gewiss auf reges Interesse stoßen“, sagte dazu Andrea Grahn-Schürmann von Greven Marketing jüngst bei einem Pressegespräch.

Die Führungen werden mit Sicherheit „etwas auf den Hacken haben“. Denn Helma Freese, deren Spezialgebiet Schmedehausen ist, und Angelika Lang, die sich auf die Industrialisierung Grevens und auf den Sachsenhof spezialisiert hat, sind von der Volkshochschule Telgte ein halbes Jahr lang weit über 100 Stunden lang geschult worden. „Unser Zertifikat ist uns nicht geschenkt worden“, erläutert Freese, dass nicht nur Natur- und Kunstgeschichte, sondern beispielsweise auch Recht und Rhetorik zu den Lerninhalten gehört haben. Die beiden Frauen betonen, wie sehr sie persönlich von der Ausbildung profitiert haben. „Ich hatte die Chance, das Münsterland sehr gründlich und aus einem neuen Blickwinkel kennenzulernen“, sagt Lang. Genau dies war das Ziel der Ausbildung, die von der Sparkasse und vom Heimatverein bezuschusst worden ist. Werner Peters vom Heimatverein: „Wir wollen ein Stück Professionalisierung auch der Ehrenamtlichen.“

Die neuen Führungen wollen Heimatverein und Greven Marketing ab 2018 anbieten. „Uns ist sehr wichtig, dass wir eine Vielfalt haben“, sagt Heimatvereinsvorsitzender Herbert Runde. Er fände es schön, wenn sich auch noch ein Führer fände, der sich in Gimbte gut auskennt. „Das fehlt eigentlich noch.“

Neben gebuchten Führungen soll es auch künftig öffentliche Führungen geben. Die nächsten Termine: Am 26. November um 11 Uhr gibt es eine Führung durch die Grevener Baumwollspinnerei und am 2. Dezember um 16 Uhr ein Stadtrundgang durchs adventliche Greven mit anschließendem Glühweintrinken in der Alten Post, dem Domizil des Heimatvereins. Mit der Resonanz auf diese öffentlichen Führungen sind die Veranstalter gut zufrieden. „Wir hatten jedes Mal mindestens 15 bis 20 Interessenten.“

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