Er wurde nur 69 Jahre alt
Werner Heiring ist tot

Greven -

Werner Heiring ist tot. Der 69-jährige ehemalige Bundesbankdirektor verstarb am Montag plötzlich und für alle unerwartet auf der kanarischen Insel La Palma. Er hinterlässt seine Frau Margot.

Mittwoch, 14.02.2018, 17:02 Uhr

Werner Heiring wurde nur 69 Jahre alt.
Werner Heiring wurde nur 69 Jahre alt. Foto: Peter Beckmann

Heiring ist vielen alten Grevenern und auch Neubürgern durch seine legendären Rote-Mühle-Partys bekannt. Noch im November des vergangenen Jahres stand Werner Heiring hinter dem Mischpult und brachte mit seiner Musik das Kesselhaus zum kochen.

Heiring hatte in seiner Zeit als Student in der ehemaligen Diskothek Rote Mühle an der Konradstraße Platten aufgelegt, um sein Studium zu finanzieren. Und das machte er mit einem solchen Erfolg, dass selbst Musikliebhaber und Feierwütige aus Münster anreisten, um dort nach seiner Musik zu tanzen. Die vielen alten Platten hatte er noch bis heute verwahrt und wie einen Schatz gehütet.

In seiner Zeit als Bundesbankdirektor veröffentlichte Werner Heiring zahlreiche Fachbücher, war stets als Finanzexperte gefragt. Auch in der Kommunalpolitik war Heiring aktiv, war Mitbegründer der Partei „Pro G“, die dann auch im Grevener Rat vertreten war. In der Flüchtlingshilfe war er ebenfalls aktiv und half bei den Integrationsbemühungen der Flüchtlingshilfe.

Vor fünf Jahren fragte ihn ein Redaktions-Kollege, ob er schon festgelegt habe, welches Lied zu seiner Beerdigung gespielt werden solle. Und Werner Heiring wusste sofort eine – wenig überraschende – Antwort: „Papa was a rollin‘ Stone“ von den Temptations soll es sein.

Werner Heiring, den alle nur Fatty nannten, war ein Mann, dem es Freude machte, anderen Freude zu machen. Seine vielen Freunde und Bekannte werden ihn vermissen.

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