Erik Hinz stellt Fotografien und Malerei im Turm aus
Nah an den Menschen

Greven -

Erik Hinz ist nah an den Menschen. Seine Fotos und Malerei sind seit Sonntag im Kulturturm zu sehen.

Sonntag, 15.04.2018, 21:04 Uhr

Erik Hinz mit seiner Frau Anja Plätzer in der Ausstellung des Kunstvereins.
Erik Hinz mit seiner Frau Anja Plätzer in der Ausstellung des Kunstvereins. Foto: Günter Benning

Gerade macht Erik Hinz eine Fotoserie für einen Apothekerverband. Es geht um Menschen mit seltenen Krankheiten – und ihre Hobbys. „Freut mich sehr, dass Du aus dem Sauerland gekommen bist“, begrüßte er gestern einen Jungen am Grevener Kulturturm. Der sammele Wrestler-Figuren, erklärt er. Ziemlich große sogar. „Und was war das noch mal für eine Krankheit, die Du hast?“, fragt der Fotograf. „Mukoviszidose“, sagt der Junge.

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  • So geht das mit dem Fotografieren: Erst harmlos tun...

    Foto: Günter Benning
  • So geht das mit dem Fotografieren: Dann schnell die Kamera zücken.

    Foto: Günter Benning
  • So geht das mit dem Fotografieren:Und im richtigen Moment abdrücken.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning
  • Fotos und Malereien von Erik Hinz sind im Kulturturm zu sehen.

    Foto: Günter Benning

Die kleine Szene am Rand hat etwas mit der Kunst des Fotografen aus Münster zu tun, der seit gestern im Kunstturm Fotos und Malerei ausstellt. Sie menschelt. Sie ist ganz nah am Objekt, das er 21 Jahre lang verfolgt hat. Meist mit einer analogen Leica, die längere Sitzungen in altmodischen Laboren erforderte.

21 Jahre in einer Sekunden, das ist der Untertitel des Ausstellung. Damit spielt Hinz darauf an, dass er ja im Schnitt jedes Foto mit einer Hundertstel Sekunde aufgenommen hat. Die Kunst des Fotografen besteht allerdings darin, in all der Zeit, die verstreicht, genau die Hundertstel Sekunde zu treffen, auf die es ankommt. Dafür hat Hinz offenbar einen nicht-digitalen Sensor.

Sein Freund Günter Malchow machte bei der Einführung in die nur zwei Wochen hängende Ausstellung darauf aufmerksam, dass die Bilder von Gegensatz leben: „Polarität, das ist das sich gegenseitig beeinflussende Verhältnis von Gegensätzen.“

Da sind die heiteren Kinder aus Afrika, vor einer großen schwarzen Rauchwolke. Da ist der schwabbelige Youngster vor dem Plakat eines Muskelpakets.

Die Formate und Techniken wechseln, von schwarz-weiß zu farbig, von analog zu digital. Und am Ende auch von der Fotografie zur Malerei. Da liebst es der Mal-Autodidakt Hinz sehr expressiv – und gleichzeitig harmonisch.

Zum Thema

Der Kunstverein lädt zum Künstlergespräch am 29. April, 16 Uhr. Geöffnet ist der Turm samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr..

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