Kommentar
Zurück zur Sachlichkeit

Stefan Deimann saß da, und hörte zu. Mit einer stoischen Ruhe, nahezu unbeteiligt wirkte der Wirtschaftsförderer. Dabei ging es doch um seinen Kopf, um seine geleistete Arbeit, um seine Zukunft.

Freitag, 18.05.2018, 12:05 Uhr

Über dies alles hat letztlich der Urlaub eines Grünen entschieden. Wäre der vor Ort gewesen, wäre die Entscheidung genau andersherum ausgefallen. Eine breite Vertrauensbasis sieht sicherlich anders aus.

Aber: In der ganzen Diskussion um die Wirtschaftsförderungs GmbH ist nicht wirklich klar geworden, welche Anforderungen, welche Vorstellungen die einzelnen Parteien an diese Institution haben.

Und ganz ehrlich: Wer kann eigentlich genau beurteilen, was Stefan Deimann in seiner Zeit als Wirtschaftsförderer geleistet hat? Einiges ist ihm quasi zugeflogen, anderes hat er begleitet, drittes hat er auf die Beine gestellt. Klar ist: Wunder kann der Mann auch nicht bewirken.

Drei Jahre hat er jetzt Zeit, sein Profil zu schärfen. Genau so lange hat die Politik Zeit, ihre Anforderungen zu formulieren.

Und dann sollte sachlich diskutiert werden – auch und besonders im Jahr der Kommunalwahl.

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