Kunstvolle Gärten 2018
Der Wohlfühl-Heimat-Ort

Reckenfeld -

Am 10. Juni öffnen in Reckenfeld zehn Gärten, von denen fünf neu dazu gekommen sind, für Jedermann Türen und Tore. Bereits am 6. Juni wird das Orga-Team eine „Vor-Tour“ machen.

Freitag, 18.05.2018, 15:05 Uhr

Der Garten steht im Vordergrund: Heinz Zurheide, Monika Averkamp-Wilmer, Marita Hölscher und Gisela Sperling (von links nach rechts) kommen beim Anblick der liebevoll dekorierten Gärten kaum noch aus dem Schwärmen raus.
Der Garten steht im Vordergrund: Heinz Zurheide, Monika Averkamp-Wilmer, Marita Hölscher und Gisela Sperling (von links nach rechts) kommen beim Anblick der liebevoll dekorierten Gärten kaum noch aus dem Schwärmen raus. Foto: Luca Pals

Lila, Rot, Blau, Weiß, Gelb und vieles mehr – die Farben, die den Garten von Monika Averkamp-Wilmer zieren, blühen zurzeit in besten Formen und Farben. Ob Trompetenbäume, Elfenspiegel oder japanische Anemonen: Man kann sie alle sehen. In Reckenfeld. Ein wahrer „Wohlfühlgarten“, der dort errichtet wurde. Zum „Tag der Kunstvollen Gärten“ gewährt Averkamp-Wilmer einen Blick in ihr Allerheiligstes. Sie ist eine von zehn Teilnehmern.

„Da geht einem wirklich das Herz auf“, schwärmt Heinz Zurheide aus dem Orga-Team der „Kunstvollen Gärten.“ Er muss es wissen: Er ist Landschaftsgärtner und hilft seiner „Freundin Monika“ regelmäßig beim Wühlen im Garten. Was nach eigener Aussage „nicht viel Zeit“ in Anspruch nehmen würde: Der Garten besticht durch seine Pflegeleichtheit, sei gut strukturiert und entspreche den Wünschen von Averkamp-Wilmer. Sie sagt: „Zu jeder Zeit blüht irgendwas.“ Zurheide ergänzt: „Dieser Garten ändert sich von Woche zu Woche neu.“ So ist es auch im Herbst nicht vorbei mit der bunten Blütenpracht. Dann kommen zum Beispiel die japanischen Anemonen – Spätblüher. Von August bis in den dunklen Herbst hinein zaubern sie der Besitzerin ein Lächeln ins Gesicht.

Und ansonsten gibt es so vieles, was die Seele so richtig streichelt: ein Garten für Sonne satt, aber auch für Schatten, wenn es mal zu warm wird. Besonders: Alle Beete sind mit Randsteinen in runder Form zum Rasen abgesteckt – „ein harmonisches Bild“, wie es Averkamp-Wilmer nennt. Zwei Highlights noch: Die Sitzecke bietet einen ganz neuen Blick in den Garten, macht noch einmal andere Ecken sichtbar und die „Beet-Zunge“ trennt den Garten vom Nachbarn ab. Statt eines Zauns können dort verschiedenste Pflanzen zwischen dem Pinien-Rindenmulch wachsen und gedeihen – viel natürlicher.

Und der Rindenmulch? Der durchzieht den ganzen Garten, neben seinem ästhetischen Sinn hilft er bei der Unkraut-Bekämpfung, weiß Zurheide: „Der Mulch und die Bodendecker sorgen dafür, dass der Boden nicht austrocknet und das Unkraut nicht wuchert.“ Pflegeleicht also. Und wenn doch einmal ein grüner Störling durchkommt, mache das ja auch nichts. Marita Hölscher, ebenfalls vom Orga-Team meint: „Bei all dem Stress ist der Garten ein Rückzugsort. In ihm sich zu verwirklichen, macht dabei unglaublich viel Freude.“

Wie viel Freude, das zeigt Averkamp-Wilmer am 10. Juni. Dann öffnen die zehn Gärten, von denen fünf neu dazu gekommen sind, für Jedermann Türen und Tore. Bereits am 6. Juni wird das Orga-Team, zu dem neben Hölscher und Zurheide Gisela Sperling und Karlheinz Köpfer gehören, eine „Vor-Tour“ machen: Dann soll alles stehen – für den großen Tag. Das dies klappen wird, daran zweifelt Sperling nicht und spricht ein Lob aus: „Die Reckenfelder Gärtner haben sich wieder richtig in Schale geworfen. Wir können uns freuen.“

Das Projekt „Kunstvolle Gärten“ gibt es seit 2012, im Rahmen von „Reckenfeld 2020“ wurde der Beschluss verfasst, den Ort für alle schöner und einladender herzurichten. Dadurch solle auch die Gemeinschaft gestärkt werden, weiß Zurheide.

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