ZWAR: Neue Aktivitäten vor dem Ruhestand
Vielzahl möglicher Angebote

Greven -

„Mit 66 Jahren fängt das Leben an“, singt Udo Jürgens. Seine Botschaft: Mit dem Renteneintritt ist das Leben nicht zu Ende. Nehmt die Beine in die Hand. Werdet aktiv. Diese Botschaft sendet auch die ZWAR-Gruppe NRW – alles kann, keiner muss. Am Donnerstagabend wurde das Angebot den Grevener Bürgern im Ballenlager vorgestellt.

Freitag, 25.05.2018, 23:15 Uhr

Freuten sich über die zahlreichen Interessierten: Christa Kriete, Irmgard Hellmann, Ulrike Penselin, Ute Schönemann-Flake, Ulrich Thiele und Bürgermeister Peter Vennemeyer (von links nach rechts).
Freuten sich über die zahlreichen Interessierten: Christa Kriete, Irmgard Hellmann, Ulrike Penselin, Ute Schönemann-Flake, Ulrich Thiele und Bürgermeister Peter Vennemeyer (von links nach rechts). Foto: Luca Pals

Und von denen waren einige gekommen: Alle Plätze waren belegt, circa 80 Besucher waren gekommen.

Sie alle eint: Sie sind über 55 Jahre, stehen mindestens im Herbst ihrer beruflichen Karriere oder sind schon mit einem Schritt im Rentenalltag angekommen. Sie alle interessiert: ZWAR – „Zwischen Arbeit und Ruhestand“.

In Nordrhein-Westfalen gibt es diese eigenständigen Netzwerke bereits in über 70 Kommunen. Ute Schönemann-Flake von der ZWAR-Zentralstelle NRW sagt: „Es geht vor allem darum, Gemeinschaft zu erleben.“ Möglich sei dies in vielen kleinen bis größeren Projekten: „Daraus wächst ein gelebtes Miteinander.“

Das Angebot sei eher ein „Begleitung- statt Leitungskonzept“: „Sie haben selber die Möglichkeit: Was wollen sie mit wem wann machen?“ und ergänz: „Wir geben nichts vor.“

Gemeinsame Interessen seien immer noch das größte Bindeglied – meint auch Ulrich Thiele, selber seit fünf Jahren Mitglied eines ZWAR-Netzwerkes in Münster-Hiltrup: „Man kommt mit vielen neuen netten Menschen zusammen. Es entstehen gute Freundschaften.“

Innerhalb der fünf Jahre haben sich laut Thiele bereits 21 Gruppen gebildet. Ein „ganz tolles Projekt“, nennt es Bürgermeister Peter Vennemeyer: „Diese Netzwerke verbinden und ergänzen noch einmal alles miteinander.“ Er sieht „den Reiz nach etwas völlig Neuem.“ Der demografische Wandel sei auch in Greven angekommen, etwa ein Drittel der Menschen seien über 55. Vennemeyer: „Oft sagt man sich: Das mache ich, wenn ich Rentner bin. Jetzt haben Sie die Möglichkeit dazu.“ Ulrike Penselin aus der Stadtverwaltung begleitet in Zukunft das ZWAR-Netzwerk in Greven. Die Treffen der Basisgruppen sollen im Begegnungsstätte des Hansaviertels stattfinden. Deren Leiterin Irmgard Hellmann freut sich: „Mit mir werden Sie in Zukunft viel zu tun haben.“

Nach der Einführung erarbeiteten die Besucher in vier Gruppen Konzepte.

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