Ausstellung mit geplanten Emsskulpturen im Rathaus eröffnet
„Kunst definiert die Stadt“

Greven -

Am Samstag wurde die Ausstellung „Skulpturenschauspiel“ im Rathaus eröffnet. Zahlreiche Künstler stellten an die 50 Objekte aus. Der Besuch im Foyer war überwältigend.

Montag, 28.05.2018, 09:44 Uhr

Geschiebe im Rathausfoyer: Die Ausstellungseröffnung am Samstagmorgen war sehr gut besucht.
Geschiebe im Rathausfoyer: Die Ausstellungseröffnung am Samstagmorgen war sehr gut besucht. Foto: Günter Benning

„Kunst im öffentlichen Raum ist eines der wichtigsten Instrumente, mit denen sich eine Stadt definieren kann.“ Günter Rohlmann sagte das am Samstagmorgen bei der Eröffnung des „Skulpturenschauspiels“ im Rathaus. Der Mittelstandsexperte schaute dabei auf die Modelle der Skulpturen für den Emsskulpturenpfad. Zahlreiche Künstler stellten an die 50 Objekte aus. Der Besuch im Foyer war überwältigend.

Vermutlich zum ersten Mal können die Besucher das Rathaus über einen roten Teppich betreten. Der führt zu den Exponaten der elf am Kunstpfad beteiligten Künstler, von denen acht am Samstag anwesend war. Drei weilten im Ausland, dafür waren Reinholdo Böcher aus Brasilien und Oswaldo Fernandes Pardes aus Palma auf Mallorca gekommen. Oswaldo mit dem Modell einer Silberhand für den Deich – und anderen Objekten, zum Beispiel einem poetischen Stuhl, der aus Buchstaben bestand.

Bürgermeister Peter Vennemeyer, Ideengeber des Skulpturenpfades, lobte nicht nur die EFI-Truppe mit Kurator Pons Beuning, Annegret Lang, Werner Peters und Sepp Weber. Ihm gefiel vor allem auch, wie die Ausstellung das Rathaus belebte.

„Es war eine gute Entscheidung“, sagte er, „das Rathaus zu renovieren und es nicht neu zu bauen.“ Jeder Neubau wäre in den heutigen Zeiten zu einem reinen Zweckbau geworden – ohne Platz für Kunst und Kultur.

Manfred Schlüter, der bereits zwei stabile Wellenbänke auf dem Emsdeich installiert hat, hatte seinen Webstuhl im Gepäck. Ein kleines Modell mit aufragenden Händen, das an die Textilgeschichte Grevens erinnern soll.

Greven malt bunt 2018

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  • Foto: Günter Benning und Peter Beckmann
  • Foto: Günter Benning und Peter Beckmann

Auf dem „Beipackzettel“ zur Ausstellung hatten die Emsdeich-Planer dezent von einem drei bis vier Meter hohen Kunstwerk gesprochen. Was nun wieder den Gladbecker Künstler erboste: „Das muss 7,75 Meter heißen – das wird eine Landmarke.“ Sprach‘s und korrigierte den Ausstellungsführer.

Alles ist flexibel. „Die Ems ist im Fluss“, sagte Kurator Pons Beuning, der noch bis morgens um drei Uhr an der Ausstellung geschraubt haben soll, „dazu gehören quicklebendige Bürger, die sich engagieren.“ Besonders lobte er Klaus Feldmann aus der Stadtverwaltung, der die Ausstellungsplaner „extrem stark“ unterstützt habe.

„Greven wird im Umkreis immer mit Kunst und Kultur in Verbindung gebracht“, sagte Volksbank-Prokurist Ralf Kormann, der das als Altenberger wissen muss. Die Bank habe sich als Sponsor an der Ausstellung beteiligt, „weil es sich um ein sehr interessantes und dauerhaftes Projekt geht.“

Die Fortführung des Skulpturenpfades ist eine Frage des Geldes. In diesem Jahr, kündigten die Organisatoren an, werde in jedem Fall eine weitere Skulptur aufgestellt werden. Im übrigen befand sich am Eingang der Ausstellung ein Spendenkästchen. Nicht für Geld, sondern für Visitenkarten. „Ich komme gerne mal vorbei und dann können wir über eine Beteiligung reden“, versprach der bekennende Kunstfreund Peter Vennemeyer.

Die Ausstellung wird bis zum 10. Juni im Rathaus zu sehen sein. Die Organisatoren bieten Führungen an – auch für den Emsdeich.

 

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