140 Schausteller und 21 Karussells
„Kirmes in Greven ist nach wie vor sehr gefragt“

Greven -

Letzter Montag im August – da war doch noch was? Aber sicher, da ist wieder Schäskenfahren angesagt. Die traditionelle Grevener Kirmes lockt in zwei Wochen wieder die Grevener, Ex-Grevener und viele Besucher aus dem Umland in die Stadt.

Freitag, 10.08.2018, 19:10 Uhr

Von links: Dieter Schürhaus hat das Plakat entworfen, Dieter Preckler vom LUC-Druckhaus hat für den Druck gesorgt – beide unentgeltlich – Pressesprecher Wolfgang Jung und Marktmeister Christoph Kemper von der Stadtverwaltung
Von links: Dieter Schürhaus hat das Plakat entworfen, Dieter Preckler vom LUC-Druckhaus hat für den Druck gesorgt – beide unentgeltlich – Pressesprecher Wolfgang Jung und Marktmeister Christoph Kemper von der Stadtverwaltung Foto: Peter Beckmann

Und sie hat es wieder in sich. „In diesem Jahr haben wir 21 Fahrgeschäfte, zwölf davon sind Kinderkarussells“, erzählt Marktmeister Christoph Kemper bei dem Pressetermin zur Vorstellung des Programms. Insgesamt 360 Bewerbungen habe es von Seiten der Schausteller gegeben, 230 musste er eine Absage erteilen. „Die Grevener Kirmes ist unter den Schaustellern nach wie vor sehr gefragt“, sagt Kemper.

Und er hat auch einige neue Fahrgeschäfte parat. Da ist zum einen „Apollo 13“, ein so genanntes Giant-Booster-Karussell. „Das Karussell ist eine Art Propeller mit einer Flughöhe bis 55 Meter und einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern. Dabei wird eine Beschleunigung von 5 G auf den Fahrgast erzeugt – sicherlich nicht Jedermanns Sache.

Außerdem: Der Piratenfluss, eine Wildwasserbahn mit zwei Schussfahrten, schon deutlich besser verträglich. Und auch beim Geister-Hotel wird einem höchstens aus einem anderen Grund schlecht. Der Vodoo-Jumper, eine Art Krake mit vielen Armen, schüttelt die Fahrgäste mächtig durch und kann den Magen dann doch ganz schön durcheinander bringen

Auch in diesem Jahr wird die Kirmes, wie erstmals im vergangenen Jahr, am Freitag starten, also quasi ein Warm up. Samstags ist von 14 bis 15.30 Uhr wieder Happy-Hour mit Ermäßigungen bis zu 30 Prozent, anschließend wird der Schock von Bürgermeister Vennemeyer im Niederort offiziell eröffnet. Und um 22 Uhr gibt es, ebenfalls wie immer, das große Feuerwerk.

Am Montag schließlich findet der Lambertusmarkt auf dem Schulhof der Martinischule statt. Allerdings: Da dort die Mensa-Container stehen, werden auch einige Händler mit ihren Ständen auf die Straße „An der Martinischule“ ausweichen müssen.

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