Greven
Mi., 08.09.2010
Grevener verdienen am meisten, Metelener sind arm
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Kreis Steinfurt - 18 687 Euro verfügbares Einkommen stand 2008 im Durchschnitt jedem Einwohner des Kreises Steinfurt zur Verfügung. Das sind zwar 538 Euro oder drei Prozent mehr als noch im Jahr 2007, liegt aber immer noch unter dem Landesdurchschnitt von 19 837 Euro und ist weit entfernt vom Spitzenreiter, der Stadt Attendorn (Kreis Olpe), die zum wiederholten Mal Spitzenreiter der landesweiten Einkommenstabelle wurde. Durchschnittlich 48 814 Euro standen rein rechnerisch jedem Attendorner im Jahr 2008 abzüglich Steuern und Sozialabgaben zur Verfügung. Am unteren Ende der Einkommenstabelle liegt in Westfalen die Stadt Salzkotten (Kreis Paderborn). Hier betrug das Durchschnittseinkommen 15 225 Euro je Einwohner.
Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.
In den Städten und Gemeinden im Kreis Steinfurt ist das verfügbare Einkommen in Greven am höchsten: 22 934 Euro pro Einwohner bedeutet Platz 53 in NRW. Abgeschlagen folgt Emsdetten auf Platz 102 mit 21 220 Euro Einkommen pro Einwohner vor Altenberge (Platz 115) mit 20 898 Euro pro Einwohner und Laer mit 20 757 Euro auf Platz 122. Am ärmsten im Kreis sind die Einwohner Metelens mit 16 161 Euro Jahreseinkommen, was landesweit Platz 376 bedeutet. Nur wenig besser sind die Ibbenbürener mit 16250 Euro und Platz 375 dra. Aber auch Recke (17 213 Euro, Platz 351) und Saerbeck (16499 Euro, Platz 368) gehören, gemessen an der Kaufkraft ihrer Bürger, zu den relativ armen Gemeinden im Kreis.
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