Horstmar soll attraktiver werden
Mi., 25.01.2012
Investor Simon Yündem hat die Ratsschänke gekauft
Für den CDU-Ortsvereinsvorsitzenden Ulrich Schenkwald (stehend) ist der Austausch über Planungsmöglichkeiten in Horstmar besonders wichtig.
Horstmar -
Mit dem ersten Treffen im neuen Jahr hat die Horstmarer CDU jetzt ihre Reihe „Horstmarer Dialoge“ fortgesetzt. Die als Diskussionsplattform angedachte Veranstaltung gibt allen Bürgern die Möglichkeit, sich mit CDU-Politikern über aktuelle, kommunale Themen auszutauschen. Beim Treffen am Dienstagabend in der Gaststätte Sunke ging es um das Thema „Willkommen in Horstmar – Bauen und Wohnen in unserer Stadt“.
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Bürgermeister Robert Wenking berichtete von der angestrebten Freigabe eines neuen Baugebiets nahe der Weidenstraße. Nach Ausverkauf der Grundstücke im benachbarten „Pferdekamp“ sei dies nun der nächste Schritt. „Derzeit gibt es einen fertigen Bebauungsplan, der allerdings Änderungen oder Anpassungen nicht ausschließt“, meinte der Verwaltungschef. Der Baubeginn sei im Herbst 2012 oder im Frühjahr 2013 vorgesehen.
Kurz zu sprechen kam Wenking auch auf den viel diskutierten Abriss des alten Schwesternhauses am Bischofsweg. Hier sei die Perspektive, moderne Wohnmöglichkeiten außerhalb der Innenstadt zu errichten (die WN berichteten). „Die Investoren sind kooperativ und gehen sehr genau auf die Bedürfnisse der Stadt Horstmar ein, jedoch kann man ihnen nicht vorschreiben, wie sie ihr Grundstück zu bebauen haben“, betonte der Bürgermeister hinsichtlich der Kritiken an der Wohnungsgestaltung (die WN berichteten). Gleichzeitig sieht der Bürgermeister durch die Wohnanlagen eine Stärkung des Standortes St.-Gertrudis-Haus, da Angehörige nahe gelegen wohnen könnten.
Auch die Pflege der Burgmannshöfe liegt Wenking am Herzen. Der Bürgermeister freute sich, dass Investor Simon Yündem die schon seit längerer Zeit leer stehende Ratsschänke gekauft hat.
Um die Horstmarer Altstadt weiter zu verschönern, wird in Kürze eine Buchenhecke am neuen Stadtbrunnen gepflanzt. Geplant sind zudem weitere Parkmöglichkeiten sowie die Einrichtung eines Behinderten-WC in der Stadtverwaltung.
„Eine Lösung ist absehbar“, erklärte CDU-Ortsvereinsvorsitzender Ulrich Schenkwald zum „Hotel Crins“. Eine Möglichkeit wäre ein Abriss des maroden Gebäudes sowie ein Altstadt getreuer Wiederaufbau. „Auch hier möchten wir den Charakter der Altstadt erhalten“, betonte der Bürgermeister.
Weiterhin offen ist neben der Zukunft der alten Molkerei an der Bahnhofstraße auch die Nutzung des ehemaligen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Horstmar
Derweil hat der Coppenrath-Verlag seine Bautätigkeit für Logistik - und Palettenlager nahe der Bahnhofstraße erweitert. „Die Bebauung bietet Vorteile für Gewerbe und Arbeitsfläche und soll noch 2012 fertiggestellt werden“, so Wenking
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