Mit viel Herzblut und Lokalkolorit

So., 22.01.2012

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Gesellschaft Concordia: Premiere des Lustspiels „De vermasselte Hochtiet“

Mit viel Herzblut und Lokalkolorit : Gesellschaft Concordia: Premiere des Lustspiels „De vermasselte Hochtiet“

Das Lustspiel „De vermasselte Hochtiet“ feierte in der Ratsschänke eine gelungene Premiere. Foto: aja

horstmar - 

Bei beiden Aufführungen des Lustspiels „De vermasselte Hochtiet“ am vergangenen Wochenende freute sich die Gesellschaft Concordia Horstmar jeweils über ein ausverkauftes Haus. Und wenn Applaus der Lohn für die Schauspieler ist, dann haben sie davon mehr als reichlich bekommen. Alle Darsteller spielen ihre Rollen mit ganzem Herzen und viel Ausstrahlung, und auch das Stück ist mehr als kurzweilig, turbulent, mit flotten Sprüchen gewürzt und hat durch seine Verlagerung in die Horstmarer Lokalszene das Publikum begeistert.

Von Anton Janßen

Perfekt spielt Opa Rudi (Bernhard Föllen) den senilen alten Herrn, um die Hochzeit seiner geliebten Enkelin Nina (Anja Heymann-Riedel) mit dem „eleganten“ Lothar (Bernd Schütte) zu verhindern. Aber weder Rosi, die Mutter der Braut (Heidrun Schmidt) noch Kathi, die Tante der Braut und Hochzeitsbitterin (Maria Luise Brunstering) begreifen seine Aktionen, viel zu sehr sind sie mit den Vorbereitungen für ein rauschendes Fest im „Thronsaal“ der Volksbank im Münsterhof beschäftigt.

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Ständig wird die Gästeliste länger trotz Protestes von Seiten des Bräutigams. In Anja, der Freundin der Braut (Elisabeth Makowiak), Nils, dem ehemaligen Freund der Braut und von Opa Rudi gewünschtem Bräutigam (Andreas Bettmer) und schließlich auch Bodo, Sohn von Opa Rudi und Onkel der Braut (Udo Terwort) findet Opa Rudi auf verschiedenste Weise Verbündete, um die Hochzeit zu vermasseln: Anja und Nils spielen ein intensiv verliebtes Paar, denn Nina hält in ihrem Aberglauben verliebte Trauzeugen als böses Omen für die Ehe. Und Bodo, der alle Vorbereitungen mit der Kamera festhält „und Action“ fordert. Wie er dadurch schließlich die wahre Identität Lothars enthüllt und auch den Streit mit seiner Frau Kathi beendet, verlief überraschend.

Doch das sollen die Besucher der nächsten beiden Aufführungen am kommenden Wochenende selbst erleben. Wenige Restkarten sind noch im Vorverkauf im Textilhaus Wüller zu haben.


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