So., 11.03.2012

Entscheidung pro Horstmar Evangelische Gemeinde: Umbau des Gemeindezentrums abgeschlossen / Neues Presbyterium

Entscheidung pro Horstmar : Evangelische Gemeinde: Umbau des Gemeindezentrums abgeschlossen / Neues Presbyterium

Zum Empfang hatten sich am Samstagnachmittag zahlreiche Horstmarer in das umgestaltete Gemeindezentrum versammelt. Foto: lev

Horstmar - 

In der evangelischen Kirchengemeinde gab es am Wochenende gleich zwei Anlässe, die gefeiert werden wollten. Zum einen hat sich das Presbyterium neu formiert und zum anderen wurde das gerade umgebaute Gemeindezentrum an der Erlöserkirche offiziell vorgestellt.

Von Daniela Leveling

Pfarrer Holger Erdmann nutzte den gut besuchten Gottesdienst am Samstagnachmittag, um alte Presbyter zu verabschieden und neue willkommen zu heißen. Gabriela Pansegrau verabschiedete sich aus dem Presbyterium, dem sie seit 2008 angehörte. Sie zeigte sich unter anderem für die Erstellung des Gemeindebriefes verantwortlich. Mit ihr verließ auch Detlef Ostmann das Presbyterium, der zudem auch als Kirchmeister fungierte. „Mir fehlen fast die Worte“, gab Erdmann zu. Detlef Ostmann war seit 2000 im Presbyterium und habe unzählige Stunden der evangelischen Gemeinde ge-widmet. „Du warst es, der unsere Bauvorhaben in Horstmar und auch in Laer betreut hat“, sagte Erdmann. Beiden überreichte er als Dankeschön Gutscheine für ein Essen beim Italiener und eine Urkunde. Die zwei neuen Gesichter im Presbyterium sind Ute Schmüser und Petra Twehues. Zusammen mit Jürgen Baller, der in seinem Amt bestätigt wurde, bilden sie das neue Presbyterium in Horstmar. Nach der Einführung des neuen Presbyteriums ging es nicht weniger feierlich weiter. Pfarrer Holger Erdmann stellte offiziell das neue Gemeindezentrum vor. Am Samstag hing immer noch ein Geruch von Farbe in der Luft. „Die letzten Arbeiten im Innenraum wurden erst vor einigen Tagen abgeschlossen“, erzählte Erdmann. Beim neuen Gemein-dezentrum handelt es sich um einen modernen Anbau, der nicht nur den renovierten Saal umfasst, sondern zusätzlich auch noch sanitäre Einrichtungen und eine Küche. Bürgermeister Robert Wenking gratulierte der evangelischen Gemeinde auch im Namen des Rates zu diesem Schritt. „Es war eine wichtige Entscheidung zur Standortsicherung der Kirche hier vor Ort“, meinte Wenking. Auch Pfarrerin Katrin Ring, die spontan mit ihrem Neugeborenen vorbeikam, freute sich, dass das Projekt vollendet ist. „Was lange währt, wird endlich gut“, meinte Ring, die sich wie alle Beteiligten noch gut an die lebhaften Diskussionen über die Bewahrung des Alten und den Mut zur Veränderung vor der Bauphase erinnert. „Die evangelische Kirche hat eine andere Aufgabe, als ein Heimatmuseum zu sein“, fand der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Borken-Coesfeld, Joachim Anicker. Viel eher müsse die evangelische Gemeinde auf der Höhe der Zeit bleiben, damit Men-schen von ihrer Botschaft er-reicht würden. „Hier wurde eine gelungene Verbindung zwischen Alt und Neu geschaffen, die die Vergangenheit nicht verleugnet“, sagte Anicker. Erwin Salewski, ein Urgestein der Gemeinde, überreichte eine Fotographie von der Einweihung der Erlöserkirche Anfang der 50er Jahre, die Pfarrer Erdmann freudestrahlend entgegennahm.

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