Mi., 08.05.2013

Alter Friedhof in Leer beschäftig die verantwortlichen Kirchengremien Was wird aus dem alten Friedhof?

Der Friedhof an der Burgsteinfurter Straße in Leer wird schon seit einiger Zeit nicht mehr genutzt. Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde St. Gertrudis denken darüber nach, was daraus werden soll.

Der Friedhof an der Burgsteinfurter Straße in Leer wird schon seit einiger Zeit nicht mehr genutzt. Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde St. Gertrudis denken darüber nach, was daraus werden soll. Foto: fn

Horstmar-Leer - 

Der ehemalige Friedhof an der Burgsteinfurter Straße wurde schon vor langer Zeit aufgegeben, weil es die Fläche am Nahen Weg gibt. Doch, was soll zukünftig daraus werden? Mit dieser Fragen beschäftigen sich die verantwortlichen Kirchengremien. Da noch Gräber auf der Anlage

Von Franz Neugebauer

Was wird aus dem alten Friedhof an der Burgsteinfurter Straße in Leer? Diese Frage beschäftigt zur Zeit die verantwortlichen Gremien der Pfarrgemeinde von St. Gertrudis. Der Friedhof wird seit geraumer Zeit nicht mehr benutzt. Das hohe Grundwasser auf dem Gelände war mit ein Grund für die Aufgabe.

Im Jahr 1958 erwarb die Kirchengemeinde ein Grundstück am Nahen Weg und widmete es zum Friedhof um. Bereits nach kurzer Zeit wurde nur noch auf diesem Grundstück beerdigt. Am liebsten möchten die Verantwortlichen aus finanziellen Gründen das Gelände an der Burgsteinfurter Straße an die politische Gemeinde abgeben. Diese hat jedoch bereits abgewunken.

Ganz aufgeben kann man das Gelände aber nicht, denn noch pflegen einige Angehörige dort die Gräber ihrer Verstorbenen. Außerdem ist in einer Gruft Burghard Freiherr von Schorlemer Alst beerdigt. Er starb am 17. März 1895 auf der Wasserburg Haus Alst in der Bauerschaft Alst. Schorlemer-Alst war der Gründer des „Westfälischen Bauernvereins“ und Initiator der ländlichen Genossenschaftsbewegung in Westfalen.

Auf dem Friedhof ist auch das Grab von Vikar Fabry, dem Gründer des Leerer Kirchenchores. Sein Grabstein trägt das Sterbejahr 1866.

Einig sind sich alle Entscheidungsträger, dass der alte Friedhof einer Pflege bedarf, soll er nicht total verkommen. Egbert Löbbering wird zukünftig diese Arbeiten übernehmen.

Bevor sich etwas Grundlegendes ändert, der alte Friedhof vielleicht in eine Parkanlage umgewandelt wird, soll auf jeden Fall das Gespräch mit den Angehörigen der Gräber gesucht werden, die noch gepflegt werden.

Das ist der derzeitige Diskussionsstand im Kirchenvorstand, bei dem auch die finanzielle Belastung der Pfarrgemeinde durch die Unterhaltung des Friedhofes zur Sprache kam.

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