So., 14.07.2013

Fußballherzen gehören Benedikt Höwedes Mehr als 400 Fans löchern mit Fragen

Neues Ehrenmitglied des Fan-Clubs „Schalker Virus Horstmar e.V.“ wurde der Nationalspieler Benedikt Höwedes (2.v.l.) während seines Besuchs in Horstmar. .

Neues Ehrenmitglied des Fan-Clubs „Schalker Virus Horstmar e.V.“ wurde der Nationalspieler Benedikt Höwedes (2.v.l.) während seines Besuchs in Horstmar. . Foto: Franz Neugebauer

Horstmar - 

Nationalspieler zu Gast in Horstmar. 400 Fans genießen seinen Auftritt.

Von Franz Neugebauer

Mehr als 400 Besucher waren in die ganz mit den blau-weißen Farben von Schalke 04 geschmückte Halle der Bruderschaft St. Katharina gekommen. Als der Gast des Nachmittags, der Bundesligaspieler und Mannschaftskapitän von Schalke 04, Benedikt Höwedes , pünktlich um 14 Uhr mit seinem großen Auftritt begann, freute er sich über die vielen Fans in den Farben seines Vereins.

Horstmar ist anwesend“ stellte Bürgermeister Robert Wenking bei der Begrüßung fest. Es sei eine Ehre für den ausrichtenden örtlichen Fanclub „Schalker Virus“ aber auch für die Stadt Horstmar, einen Bundesligaspieler und Spieler der deutschen Nationalmannschaft in der Burgmannsstadt begrüßen zu dürfen.

Da war es selbstverständlich, dass sich Höwedes in das Goldene Buch der Stadt eintragen durfte. Gerne nahm er das Angebot an, Ehrenmitglied des Fan-Clubs „Schalker Virus Horstmar e.V.“ zu werden.

Sichtlich gut gelaunt und noch braun gebrannt von seinem Amerika-Urlaub und ohne jede Starallüren stellte sich der junge Spieler den vielen Fragen der vornehmlich jugendlichen Fans. Moderator Peter Krewert musste sogar bremsen. Es ging um Fragen zum Verein, zur Mannschaft, zum Trainer und zur eigenen Person.

Fußballspielen mache Spaß und man verdiene sogar viel Geld dabei, räumte der Besucher ein. Es komme schon Gänsehaut auf, wenn 60 000 Fans auf der Tribüne jubeln. Man stehe aber auch permanent in der Öffentlichkeit und müsse auf viele Dinge Rücksicht nehmen, sei die Kehrseite des Jobs. Bei der bevorstehenden Meisterschaftsrunde strebe man einen Platz zwischen eins und vier in der Tabelle an.

Auch in der Champions League und im Pokal rechne man sich gute Chancen aus, denn die jetzt verpflichteten jungen, hungrigen und ehrgeizigen Spieler machten einen guten Eindruck, erläuterte der Spieler. Keiner habe einen Stammplatz sicher, Trainer Keller mache einen guten Job. Den konnte Höwedes allerdings nicht dem früheren Schalker Trainer Felix Magath bescheinigen. Seine Art und Weise sei einzigartig gewesen und auf die Dauer nicht erfolgversprechend. „Mit dem Druck ist nicht jeder klargekommen“, berichtete Höwedes.

Beifall gab es als der Nationalspieler auf seine Vertragsverlängerung bei Schalke bis zum Jahr 2017 hinwies. Auf die Frage, ob er bei Borussia Dortmund für das doppelte Gehalt spielen würde, antwortete er ohne Umschweife: „Das stimmt nicht mit meinem Herzen überein, das würde ich ausschlagen.“ „Blau und weiß ein Leben lang“ sangen die Fans. Eventuell käme ein Wechsel ins Ausland in Frage, wenn er mit Schalke fertig sei.

Wie es sei, wenn man bei Spielen der Nationalmannschaft gegen eigene Mannschaftskameraden spiele, war die Frage eines Jugendlichen. In den 90 Minuten gebe es keine Freundschaft, man stehe im Wettkampf und möchte mit der Mannschaft gewinnen, war die klare Aussage.

Zum Teil sehr persönlich waren die Fragen, die die Teenies hatten. Sie wollten unter anderem die Hobbys des Profis wissen. Er nannte Tennis, Volleyball und Surfen. Für das morgendliche Stylen des Kurzhaarschnittes brauche er fünf Minuten.

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