Sa., 06.02.2016

Mehr als 100 Kräfte im Einsatz Großeinsatz bei Wohnhausbrand

Auf einem Gehöft in der Bauerschaft Niedern kam es zu dem Wohnhausbrand. Über Stunden waren mehr als 100 Kräfte im Einsatz. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.

Auf einem Gehöft in der Bauerschaft Niedern kam es zu dem Wohnhausbrand. Über Stunden waren mehr als 100 Kräfte im Einsatz. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Foto: Jens Keblat

Horstmar - 

Aus bislang ungeklärter Ursache ist es in einem Wohnhaus auf einem Gehöft im Bereich Niedern am Samstagnachmittag zu einem Entstehungsbrand gekommen. Zur Stunde sind immer noch weit mehr als 100 Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet vor Ort tätig.

Von Jens Keblat

Um 15.44 Uhr war der Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Horstmar eingegangen: mit dem Einsatzstichwort „Wohnhausbrand“ waren prompt alle verfügbaren aktiven Feuerwehrleute per Vollalarm zu dem Gehöft ausgerückt. Auch eine Drehleiter aus Steinfurt-Borghorst hatte sich sofort auf den Weg in die Bauerschaft gemacht.

Bereits nach wenigen Minuten waren die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle und bestätigten die angenommene Lage. Im Obergeschoss des alten Wohnhauses war es zu einem Entstehungsbrand gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde das Haus von zwei Personen bewohnt, die sich jedoch noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.

Möglicherweise war das Feuer im Bereich einer Kochstelle ausgebrochen, vor allem die hölzerne Zwischendecke wurde rasch für die ehrenamtlichen Brandbekämpfer zur Herausforderung. Darüber hinaus bereiteten eine Überlandleitung, die erst durch den Netzbetreiber stromlos geschaltet werden musste und eine Photovoltaikanlage auf einem nahe gelegenen Dach Probleme bei der Brandbekämpfung, ebenso wie die Löschwasserversorgung selbst. Unzählige Meter Schlauchleitung mussten über längere Wegstrecken zu dem Gehöft und zu geeigneten Wasserentnahmestellen gelegt werden, weil es im betroffenen Bereich kein Hydrantennetz gibt.

Im Verlauf des Einsatzes wurden deshalb neben der kompletten Feuerwehr Horstmar auch Kräfte der Wehren aus Borghorst, Burgsteinfurt, Laer, Holthausen, Altenberge und Emsdetten hinzugezogen. Darüber hinaus kam die Informations- und Kommunikationsgruppe der Kreisfeuerwehr an der Einsatzstelle mit Spezialfahrzeugen aus Wettringen zusammen, auch Kreisbrandmeister Reinhard Meyer aus Ibbenbüren verschaffte sich frühzeitig einen Eindruck von den Einsatzarbeiten und bot seine Unterstützung an.

Es kam auf der L550 zu erheblichen Verkehrsproblemen. Weit mehr als 100 Einsatzkräfte, darunter auch Beamte von Polizei und Kripo sowie Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes, sind im Einsatz.

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