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Mi., 19.10.2016

Horstmar-Leer Gut gefüllte Auftragsbücher

Führten ein interessantes Gespräch über die heimische Wirtschaft (v.l.): Annette Stix, Jens Spahn, Heinz Niehues, Ludger Hummert und Christoph Kerkau.

Führten ein interessantes Gespräch über die heimische Wirtschaft (v.l.): Annette Stix, Jens Spahn, Heinz Niehues, Ludger Hummert und Christoph Kerkau.

Horstmar-Leer - 

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Jens Spahn, besuchte jetzt gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CDU-Leer, Ludger Hummert, die Schreinerei Niehues und den Metallbaufirma Stefan Hölscher. Themen waren unter anderem die betriebliche Altersvorsorge sowie der Fachkräftemangel.

Während der Gespräche zeigte sich, dass es dem örtlichen Handwerk zur Zeit richtig gut geht, heißt es in einer Pressemitteilung der Leerer Christdemokraten. So verfügten beide Firmen über gut gefüllte Auftragsbücher. Hummert und Spahn freuten sich auch über die gute Personalentwicklung beider Betriebe. So ist die Schreinerei Niehues von drei auf inzwischen fünf Mitarbeiter gewachsen, bei Metallbau Hölscher sind inzwischen sieben Mitarbeiter beschäftigt.

Als besondere Herausforderung sieht Stefan Hölscher den Fachkräftemangel an. So habe er in diesem Jahr nicht eine Bewerbung erhalten. Dabei sei der Beruf des Metallbauers sehr interessant. Einen Grund sieht er in der starken Konkurrenz durch große Firmen, wie beispielsweise Schmitz/Cargobull. Dabei gebe es durchaus Vorteile, die Ausbildung bei einem kleinen Betrieb zu machen. „Die Arbeiten sind bei uns viel abwechslungsreicher, man ist flexibler und kann früher mehr Verantwortung übernehmen“, begründete der Unternehmer.

„Wenn es so weitergeht, verdient der Handwerker in Deutschland bald mehr als der Arzt. In England ist das teilweise schon der Fall“, beurteilte auch Spahn die Entwicklung kritisch.

Bei der Schreinerei Niehues ging es vor allem um die betriebliche Altersvorsorge. Leider nehme das Angebot trotz Aufklärung keiner der Mitarbeiter an, bedauerte Geschäftsführer Niehues. „Unterm Strich spart man aber und wird die Entscheidung später nicht bereuen,“ zeigte sich der Staatssekretär sicher, dass diese Haltung sich bei den Mit­arbeitern mit zunehmenden Alter noch ändert.

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