So., 16.07.2017

Radwegeausbau Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Zum Ersten Spatentisch für den Restausbau des Radwegs zwischen Leer und Schöppingen trafen sich am Samstag  die Akteure, die die Arbeiten in Eigeninitiative leisten wollen.

Zum Ersten Spatentisch für den Restausbau des Radwegs zwischen Leer und Schöppingen trafen sich am Samstag  die Akteure, die die Arbeiten in Eigeninitiative leisten wollen. Foto: Franz Neugebauer

Horstmar-Leer - 

Den Lückenschluss des Radwegs an der L 570 haben sich der Schützenverein Haltern und die Bewohner der gleichnamigen Bauerschaft vorgenommen. In Eigenleistung wollen sie das Reststück von 800 Metern zwischen Leer und Schöppingen erstellen. Am Samstag erfolgte der Erste Spatenstich.

Von Franz Neugebauer

Schön reden tut´s nicht, die Tat ziert den Mann.“ Diesen Spruch von Adolf Kolping haben sich die Bewohner der Leerer Bauerschaft Haltern zu Herzen genommen. In Eigenleistung werden sie jetzt den Radweg an der L 570 von der Besitzung Möllers bis zur Kreisgrenze Borken/Steinfurt in Schöppingen erstellen. Auf dem Gebiet der Nachbargemeinde ist der Radweg bereits fertig. Am Samstag wurde mit den Arbeiten begonnen.

„Ich kann mich auf meine Truppe verlassen, auch diese Herausforderung werden wir meistern“, zeigte sich Frank Berning, Vorsitzende des Halterner Schützenvereines, sicher. Schließlich habe man bereits Erfahrungen mit dem Bau des Radweges vom Dorf ausgehend bis zur Einmündung der Kreisstraße 65. Es sind jetzt genau 800 Meter, die mit einem Radweg versehen werden sollen. Im Zuge der Bauarbeiten wird auch die noch offene Telefonleitung in den Boden verlegt werden.

Relativ problemlos verliefen die Grundstücksverhandlungen der vier anliegenden Landwirte, erinnert sich Bürgermeister Robert Wenking. Die Stadt hat die Radwegetrasse gekauft, sie wird später in den Besitz des Landesbetriebes Straßenbau übergeben.

Es sei ein hartes Brett gewesen, das hier gebohrt werden musste, bevor es nun endlich mit der Verwirklichung des Vorhabens losgehe, erinnert sich Ludger Hummert, der Vorsitzende der Leerer CDU. Er schaltete den Vorsitzenden des Regionalrates Engelbert Rauen und die heimischen Kreis- und Landtagsabgeordneten ein. Die Hartnäckigkeit habe sich bezahlt gemacht. Zusammen mit dem Kreistagsabgeordneten Andreas Schulte brachte er zum ersten Spatenstich flüssige Nahrung mit.

Noch nicht in trockenen Tüchern ist die Realisierung des restlichen Abschnittes im Bereich der scharfen Kurven bei Kinzel und Helling. Aufgrund der beengten örtlichen Verhältnisse und der schwierigen Topographie ist eine Verlegung der Fahrbahn der L 570 erforderlich. „Ich bleibe am Ball und werde mit den zuständigen Stellen im ständigen Kontakt bleiben“, verspricht Ludger Hummert weitere Initiativen, damit möglichst bald auch diese Gefahrenquelle beseitigt werden kann.

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