Chaos durchaus erlaubt
„Gebt den Kindern das Kommando“

Horstmar -

„Kinder an die Macht“ hieß es am Sonntag bei den St. Katharinen-Schützen. Einen besseren Titel hätte sich auch Sascha Kölping, an diesem herrlich verrückten Kindernachmittag im Ort „Chef im Ring“ und Mann der „Begrüßung“ kaum wünschen können.

Montag, 12.02.2018, 16:02 Uhr

Präsentieren sich dem närrischen Volk: das Kinderschützenpaar nebst Gefolge und die Tanzmariechen.Das Kinderprinzenpaar Lilli Lobbel und Prinz Jan Peter. Ihnen zur Seite, genauso unerschütterlich, die Adjutanten Luzie Sommer und Noah Gerdes.
Präsentieren sich dem närrischen Volk: das Kinderschützenpaar nebst Gefolge und die Tanzmariechen.Das Kinderprinzenpaar Lilli Lobbel und Prinz Jan Peter. Ihnen zur Seite, genauso unerschütterlich, die Adjutanten Luzie Sommer und Noah Gerdes. Foto: Dieter Klein

Denn wie heißt es doch so schön in Grönemeyers Hit: „Gebt den Kindern das Kommando. Sie berechnen nicht, was sie tun. Die Welt gehört in Kinderhände, dem Trübsinn ein Ende. Sie sind die wahren Anarchisten, lieben das Chaos, räumen ab...“

Stimmiger als der Liedermacher hätte man die Stunden im Schützenheim nicht beschreiben können als „Geordnetes, liebenswertes, gewolltes Chaos. Dort, wo sonst die Schützen in fast schon meditativer Ruhe Vorbereitungen auf ihre Schießwettbewerbe zelebrieren, knallten Räuberpistolen, klackerten Piratenschwerter, kreischte glückliches Kinderlachen, weil eine fast noch volle Flasche klebriger Limo über Mamas neuen Jeansrock tropfte.

Rathaussturm Horstmar

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  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
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  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
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  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein
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  • In blendender Laune öffnete gestern Vormittag Horstmars Bürgermeister Robert Wemking das Tor zum Rathaus um die Narren zu empfangen. Dann gab er seine Macht ab. Foto: Dieter Klein

Mittendrin, längst abgeklärter Narrenadel: das Kinderprinzenpaar Lilli Lobbel und Prinz Jan Peter. Ihnen zur Seite, genauso unerschütterlich die Adjutanten Luzie Sommer und Noah Gerdes.

Nichtkarnevalisten müssen sich die Situation wie in einem Aquarium vorstellen. Vier kleine Prachtbarben in einem Rudel aufgedrehter Guppys. Herrlich bunt, unorganisiert und unkontrollierbar. Auf der Bühne sonnten sich die Großen im Glanz dieses Festes. „Ihr seid unsere Zukunft. Ihr könnt noch Bonbons unters Volk werfen, wenn uns schon längste der Rücken weh tut“, witzelte ein Concorde am Mikro.

Damit waren aber auch schon deren Sprechzeiten abgelaufen. Der Nachmittag gehörte dem Nachwuchs. Mit der Rede von Prinz Jan II., ihre Lieblichkeit, Prinzessin Lilly, den Show- und Gardetänzen der Burgsternchen und Burgkathrinchen, den „Flummis“ und der Tanzgarde St. Arnold. Und als dann zur großen Polonaise zum Finale das Komitee dem köstlichen Treiben Einhalt gebot, atmete dann doch manche Mutter auf. Denn das süße Marshmallow in ihren Armen schlummerte längst. Ungeachtet jedes lauten „Helau“ ringsum.

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