Mo., 25.01.2016

Mit der ganzen Schule an den Gardasee Schulreise nach Italien ein Höhepunkt des Jubiläumsprogramms

Peschiera del Garda ist das Ziel der gemeinsamen Reise, zu der die ganze Schulgemeinde anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Johannes-Kepler-Gymnasiums im Oktober aufbrechen wird

Peschiera del Garda ist das Ziel der gemeinsamen Reise, zu der die ganze Schulgemeinde anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Johannes-Kepler-Gymnasiums im Oktober aufbrechen wird Foto: autofocus67 - Fotolia

Ibbenbüren - 

Eine Reise an den Gardasee bildet Anfang Oktober den Schlussakkord des Jubiläumsjahres 2016 des Johannes-Kepler-Gymnasiums Ibbenbüren, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Von Cornelia Ruholl

Die ganze Schule, mehr als tausend Schüler, 60 Lehrer und externe Begleitpersonen werden vom 3. bis 7. Oktober gemeinsam in Italien sein. „Das stärkt die gemeinsame Identität“, sagt Schulleiter Paul-Georg Weiser. Und natürlich soll es ein unvergessliches Erlebnis werden. Die Q 1 verzichtet für diese Reise auf ihre normalerweise anstehende Studienfahrt und darf die Reise zum Gardasee dafür schon einige Tage früher antreten, sie wird am Zielort gemeinsam ein Haus bewohnen. Diese Schüler werden dann alle anderen in der Wohnanlage „Bella Italia“ direkt am Gardasee erwarten, wo die Schüler jeweils in Gruppen zu sechst mit ihren Lehrern einen Bungalow bewohnen werden. Auch während der Reise sind die Wohngruppen jeweils zusammen in einem Bus unterwegs. Früh am Morgen wird die Schulgemeinschaft in Bussen in Ibbenbüren abreisen und am Abend ihr Ziel in Peschiera del Garda erreichen.

Natürlich erfordert eine Reise mit so vielen Teilnehmern ein hohes Maß an Organisation. Damit habe der Reiseveranstalter Höffmann Schulreisen „Carpe Diem“ aus Vechta viel Erfahrung, so Weiser und der stellvertretende Schulleiter Christoph Hagel-Grüner.

Die begleitenden Lehrer werden von Mitarbeitern des Reiseunternehmens unterstützt, die die Busgruppen betreuen. Die Leitung der Reise haben Schulleiter Paul-Georg Weiser und die Firma Höffmann. Die Schule hat sich zusätzlich auch um medizinisches Begleitpersonal gekümmert. Medizinische Fachkräfte aus der Elternschaft seien gern bereit gewesen, diesen Part zu übernehmen.

In der Wohnanlage wird eigens ein zentrales Küchenzelt mit riesigen Kühlanlagen aufgebaut, die am Ferienort für alle die Funktion einer Mensa hat. Selbst Gruppen, die spät von Ausflügen zurückkehren, könnten dort noch bis 24 Uhr mit Essen versorgt werden, so die Schulleitung. Auch gemeinsame Feiern seien in dem großen Zelt möglich.

Eine außergewöhnliche Reise wird es gewiss werden und mehr noch als jede Klassenfahrt wohl auch ein Höhepunkt in der Schullaufbahn. Davon sind nicht nur die Planer des Programms für das Jubiläumsjahr überzeugt, sondern auch die meisten Eltern. Die Zustimmung zu diesem Reise-Vorhaben, das zuvor ausführlich den Eltern und Schülern vorgestellt und erläutert wurde (Infoabende für die neuen Klassen 5 und die Zugänge von den Haupt- und Realschulen zur Oberstufe wird es noch geben), ist jedenfalls hoch. „84 Prozent“, sagt die Schulleitung.

Sie verhehlt dennoch nicht, dass es auch Gegenargumente gab. Natürlich könne man Gründe dagegen finden, sagt Cornelia Bahlmann vom Organisationsteam. Man könne aus ökologischer Sicht argumentieren oder auch anführen, dass man eine klassische Kursfahrt fachspezifischer ausrichten könnte. Aber es sei eben auch etwas Besonderes im Jubiläumsjahr und ganz gewiss werde es ein unvergessliches Erlebnis werden, das die Schulgemeinschaft stärkt, ist der Schulleiter überzeugt. „Welterfahrung ist eine besondere Qualifikation und welterfahren kehren wir zurück“, heißt es in dem Flyer mit dem Anmeldeboten für die Reise.

Auf dem Reiseprogramm steht ein Besuch in Venedig, wo die Schulgemeinde mit einem eigens gecharterten Schiff die Lagunenstadt erkunden wird. Es sind auch Besuche in der Festspielstadt Verona, auf dem Monte Baldo, in Desenzano und auf der Halbinsel Sirmione geplant. Natürlich sei niemand verpflichtet, mitzureisen, aber die Schule tut alles, um es jedem Schüler zu ermöglichen. Ein eigener Sozialfonds macht es unter anderem möglich, dass Familien mit mehreren Kindern nur für das erste Kind den vollen Reisepreis (300 Euro) und für das zweite Kind einen ermäßigten Preis (200 Euro) bezahlen müssen, weitere Kinder einer Familie nehmen kostenlos teil.

Auch Eltern, die sich nicht in der Lage sehen, die Reise zu finanzieren, seien es kinderreiche Familien oder Alleinerziehende, können eine Unterstützung aus dem Sozialfonds bei der Schulleitung beantragen. Anträge werden vertraulich behandelt.

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