Fr., 01.09.2017

52.CDU-Kreisparteitag Union steht hinter ihrer Ministerin

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann gratulierte als erster Christina Schulze Föcking zur Wiederwahl. Die NRW-Verbraucherministerin aus Steinfurt erhielt 98 Prozent der Stimmen.

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann gratulierte als erster Christina Schulze Föcking zur Wiederwahl. Die NRW-Verbraucherministerin aus Steinfurt erhielt 98 Prozent der Stimmen. Foto: Matthias Lehmkuhl

KREIS STEINFURT - 

Christina Schulze Föcking kann sich auf die Parteibasis uneingeschränkt verlassen. Die in die „Schweine-Affäre“ involvierte 40-jährige Steinfurterin hat es geschafft, dass die CDU im Kreis Steinfurt noch näher zusammengerückt ist. Das unterstreicht das Abstimmungsergebnis beim 52. Kreisparteitag in Rheine.

Von Matthias Lehmkuhl

Die neue NRW-Verbraucherministerin stellte sich am Donnerstagabend zur Wiederwahl als Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes. Von 135 abgegebenen Stimmen konnte sie 132 auf sich vereinigen. Sicherlich führte zu diesem herausragenden Ergebnis die Anwesenheit ihrer Eltern und das leidenschaftliche Werben von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann zu diesem Wahlresultat.

„Ich bin seit 45 Jahren in der CDU. Aber so eine schmutzige Kampagne gegen Christina Schulze Föcking habe ich noch nie erlebt. Wir haben es hier nicht mit Tierschützern zu tun, sondern mit Fundamentalisten“, schimpfte das CDU-Urgestein aus Riesenbeck.

Um so gerührte zeigte sich Christina Schulze Föcking über den großen Zuspruch in ihrer Partei: „Ich bedanke mich für Euer Vertrauen.“ Am Ende waren es fast 140 Delegierte, die am 52. Kreisparteitag teilnahmen. Angesichts des Regierungswechsels im Landtag und der guten Umfrageergebnisse für die Bundestagswahl in drei Wochen war die Stimmung im Landhotel Hopster ausgezeichnet. „Trotzdem dürfen wir uns nicht in Sicherheit wiegen. 48 Prozent die Wähler sind sich noch unschlüssig, deswegen werden wir bis zum Sonntag, 24. September, 18 Uhr, um jede Stimme weiterkämpfen“, versprach die bestätigte CDU-Kreisverbandsvorsitzende.

Auch die wieder kandidierende Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek aus Tecklenburg wünschte sich eine hohe Wahlbeteiligung: „Wenn drei von 50 Wählern die AfD wählen, dann ist sie im Bundestag. Wenn es drei von 100 sind, nicht.“ Marc Henrichmann aus Havixbeck kandidiert zum ersten Mal für den Bundestag. „Die Themen Sicherheit, Familie und Ländlicher Raum sind für mich am wichtigsten“, stellte sich der 41-jährige Familienvater.

Der Medienprofi und Parlamentarischer Staatssekretär Jens Spahn traf erst zum Ende des Kreisparteitags ein. „Ich komme gerade von einer Wahlveranstaltung mit 1000 Leuten in Heek“, präsentierte sich der 37-jährige Ahauser iim Wahlkampf-Modus. Nahezu alle Themen sprach Spahn in einer halben Stunde an. „Wer heute geboren wird, kann davon ausgehen, dass er 100 Jahre alt wird. Deswegen müssen wir mittelfristig über einen späteren Eintritt in das Rentenalter diskutieren, damit die nachfolgenden Generationen auch von ihrer Rente leben können.“

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