Fr., 24.11.2017

Anerkennung der UN für Umweltprojekt des Kreises Steinfurt und Biologischer Station Ausgezeichneter Hotspot

Die Delegation aus dem Kreis Steinfurt (v.l.): Hermann Holtmann, Sachgebietsleiter Natur- und Landschaftsschutz, Wolfgang Riegler, Referendar der Landespflege, Thomas Starkmann (Biologische Station), Sarah Bülter und Esther Susewind (Projektverantwortliche), Hartmut Storch (Biologische Station), Landrat Dr. Klaus Effing und Heiner Bücker (Umwelt- und Planungsamtsleiter).

Die Delegation aus dem Kreis Steinfurt (v.l.): Hermann Holtmann, Sachgebietsleiter Natur- und Landschaftsschutz, Wolfgang Riegler, Referendar der Landespflege, Thomas Starkmann (Biologische Station), Sarah Bülter und Esther Susewind (Projektverantwortliche), Hartmut Storch (Biologische Station), Landrat Dr. Klaus Effing und Heiner Bücker (Umwelt- und Planungsamtsleiter).

Kreis Steinfurt - 

Das Hotspot-22-Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“, das seit 2013 gemeinsam vom Kreis Steinfurt und seiner Biologischen Station koordiniert wird, ist als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt anerkannt worden.

Das Hotspot-22-Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“, das seit 2013 gemeinsam vom Kreis Steinfurt und seiner Biologischen Station koordiniert sowie dem Landkreis Grafschaft Bentheim, der Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland, der Stadt Lingen (Ems), der Biologischen Station Zwillbrock (Kreis Borken) sowie der Münster mitgetragen wird, ist als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt anerkannt worden. Holger Galas, Vertreter des Bundesumwelt- und Naturschutzministeriums hat das Vorhaben jetzt im NINO-Forum in Nordhorn gewürdigt und die Auszeichnung im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade an die Verbundpartner überreicht. Die Ehrung der UN wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für biologische Vielfalt einsetzen.

An der Auszeichnung haben neben dem Steinfurter Landrat Dr. Klaus Effing, die Landräte Friedrich Kethorn (Landkreis Grafschaft Bentheim) und Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken), Dirk Kopmeyer, Dezernent für Bauen und Umwelt des Landkreises Emsland, sowie Dieter Krone, Oberbürgermeister der Stadt Lingen, teilgenommen. Eingebunden war die Übergabe des Zertifikates in die Eröffnung der Wanderausstellung „Wege zur Vielfalt“, die bis Ende November künftig auch in weiteren Orten der sieben Verbundpartner zu sehen ist. Thomas Starkmann von der Biologischen Station des Kreises Steinfurt stellte die Ausstellung den Gästen vor.

„Mein Dank gilt allen beteiligten Mitarbeitern, die dieses Projekt mit Herzblut voranbringen“, freute sich Landrat Effing über die Anerkennung.

Die Verbundpartner verwirklichen das Projekt „Wege zur Vielfalt“ im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt, das das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) seit 2011 umsetzen. In diesem Zusammenhang haben BMU und BfN 30 Regionen in Deutschland, sogenannte Hotspots, mit einer hohen Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten, Populationen und Lebensräume ausgewählt, in denen der Naturschutz besonders gefördert wird. Im etwa 1000 Quadratkilometer großen Hotspot 22 „Südliches Emsland und nördliche Westfälische Bucht“ ist daraufhin das Projekt „Wege zur Vielfalt“ entstanden. Dort ist Sand das verbindende Element für magere Wegesäume, Uferstreifen, Heiden, Moore, Fließgewässer und Heideweiher. Das Projekt will diese Lebensräume auf Sand erhalten, entwickeln, fördern und vernetzen (wir berichteten).

Dieser Einsatz hat die Juroren des UN-Dekade-Wettbewerbs beeindruckt: Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild haben die Beteiligten einen „Vielfalt-Baum“ erhalten, der symbolisch für die bunte Vielfalt und Schönheit der Natur steht.

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