Mehr als 120 Projekte für 24 000 Kinder und Jugendliche
Der Kulturrucksack ist gepackt

Kreis Steinfurt -

Der Kulturrucksack für dieses Jahr ist gepackt. Am Mittwoch haben die Projekpartner in Metelen die Highlights dieses Kultur- und Kunstevents vorgestellt.

Dienstag, 13.03.2018, 16:03 Uhr

Vertreter aus nahezu allen Städten und Gemeinden waren gestern nach Metelen gekommen, um einen Eindruck von der Vielfältigkeit des „Kulturrucksack“-Programms für 2018 im Kreis Steinfurt zu geben. Über 120 Projekte werden von März bis Oktober für Kinder und Jugendliche von zehn bis 14 Jahren organisiert.
Vertreter aus nahezu allen Städten und Gemeinden waren gestern nach Metelen gekommen, um einen Eindruck von der Vielfältigkeit des „Kulturrucksack“-Programms für 2018 im Kreis Steinfurt zu geben. Über 120 Projekte werden von März bis Oktober für Kinder und Jugendliche von zehn bis 14 Jahren organisiert. Foto: Drunkenmölle

Es wird geschmiedet, gesägt, gefeilt, poliert, getöpfert, geschnitzt, gemalt, gesungen, gekocht, getanzt und musiziert. Es werden Dichterwettstreite ausgetragen, Theaterstücke aufgeführt, Zirkus gemacht, Fotos, Reportagen, YouTube-Videos produziert, die Natur erkundet, Comics gezeichnet, Instrumente und Möbel gebaut, Grafiken gedruckt, Stromkästen mit Graffiti besprüht, Skulpturen aus Stein gemeißelt und, und, und. Alles aufzuzählen, womit der „Kulturrucksack“ in diesem Jahr im Kreis Steinfurt gepackt ist, würde diese Seite sprengen. Nur so viel: Es ist ein beeindruckendes, vielfältiges, in vielerlei Hinsicht große Kreativität und Fantasie weckendes Angebot mit mehr als 120 Projekten, Kindern und Jugendlichen die Türen zu Kunst und Kultur so weit wie möglich zu öffnen. Denn: Kulturelle Bildung, da sind sich alle Beteiligten einig, kann einen wesentlichen Beitrag leisten, die Persönlichkeit junger Menschen zu entwickeln – was gestern bei der Vorstellung des 2018er Programms im Alten Amtshaus in Metelen noch einmal ganz deutlich wurde.

Gastgeber dort war Bürgermeister Gregor Krabbe. Mit dabei waren Kreissozialdezernent Tilman Fuchs und Kristina Dröge vom Kreiskulturamt sowie Ralf Hölscheidt von den Volksbanken im Kreis Steinfurt, die wiederum mit 11 000 Euro einen kräftigen Zuschuss für die Aktionen gegeben haben. Hölscheidt: „Der Kulturrucksack zeigt, wie wichtig kulturelle Bildung ist und wie ernst das Thema hier genommen wird.“

Klar, dass Fuchs den Förderern dankbar für diese Unterstützung war. Mit 114 000 Euro (87 000 Euro kommen vom Land; 4,40 Euro pro Kind) sei das Budget gemessen an der Größe der Zielgruppe (24 000 Zehn- bis 14-Jährige) nicht gerade üppig ausgestattet. Um so beachtlicher sei das, was da von März bis Oktober auf die Beine gestellt wird, zollte Fuchs den Veranstaltern und ihren vielen Partnern Respekt für die Arbeit. Ohne Ehrenamt geht’s natürlich auch bei so einem großen Projekt nicht.

Beachtlich ist, dass alle 24 Städte und Gemeinden im Kreis mitziehen, 22 Kommunen im „Connected-Verbund“, Ibbenbüren und Hörstel bilden einen eigenen Zusammenschluss, womit der Kreis Steinfurt der größte Kreis in NRW ist, der sich an dem Landesprogramm beteiligt.

Eigentlich eine Erfolgsstory, deren Fortsetzung allerdings noch in den Sternen steht. 2018 ist das dritte und letzte Jahr der aktuellen Förderperiode. Sie endet mit einer großen Ausstellung am 10. Oktober im Kreishaus. Ob und wie darüber hinaus weitere „Rucksäcke“ geschnürt werden können, ist offen. „Es gibt noch keine Aussage vom Land“, erklärte Fuchs zum aktuellen Stand der Dinge. Das Format habe sich bewährt, zog er eine durchweg positive Bilanz.

Zunächst aber gilt die volle Konzentration dem diesjährigen Programm – mit einigen ganz großen und vielen kleinen feinen Angeboten. Die Vertreter der Kommunen werden rechtzeitig alle Kanäle nutzen, für ihre Veranstaltungen zu werben. Die Liste vielversprechend und gaaanz lang . . .

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