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Mi., 13.05.2015

Schlagen Hundehasser jetzt auch im Heidedorf zu? Giftköder fliegt übern Gartenzaun

Ladbergen - 

Müssen jetzt auch Tierfreunde im Heidedorf um ihre Lieblinge fürchten? Wie eine Ladbergerin mitteilt, wurde ein mit Rattengift versetzter Köder über den Zaun eines privaten Gartens an der Bremer Straße geworfen und von einem Hund gefressen.

Von Sigmar Teuber

Das Geschehen treibt Hundebesitzern Sorgenfalten auf die Stirn und Zornesröte ins Gesicht: An ausgelegten Giftködern sind im Kreis Steinfurt bereits zwei Hunde trotz tierärztlicher Versorgung gestorben, weitere mussten mit Vergiftungserscheinungen behandelt werden. Die Kreispolizeibehörde ermittelt in mehren Fällen.

Jetzt müssen offenbar auch Tierfreunde im Heidedorf um ihre Lieblinge fürchten. Wie eine Ladbergerin mitteilt, wurde am Wochenende ein mit Rattengift versetztet Köder über den Zaun eines privaten Gartens an der Bremer Straße geworfen und von einem Hund gefressen.

Die Sache zieht Kreise. Innerhalb der vergangenen Wochen haben mehrere Hundebesitzer aus Lengerich, Greven-Gimbte, Nordwalde, Emsdetten, Tecklenburg-Brochterbeck, Ibbenbüren und Saerbeck Anzeigen erstattet. Ihre Hunde hatten eindeutige Vergiftungserscheinungen gezeigt.

Zwei Köder wurden durch die Polizei sichergestellt und ins veterinärmedizinische Institut Münster zur Untersuchung geschickt. Tierärzte berichteten, dass Rattengift die Ursache für die Vergiftung der Tiere gewesen sein könnte.

„Wer macht so etwas?“, fragt sich die Ladbergerin, deren Name der Redaktion bekannt ist. Es könne sich doch wohl nur um einen Tierhasser handeln, der sich keine Gedanken darüber mache, was er auch den Besitzern der Hunde antue.

Noch scheint es sich bei der Gift-Attacke im Heidedorf um einen Einzelfall zu handeln. Weder Heike Peters im Ordnungsamt noch Dorfsheriff Andreas Milfeit liegen entsprechende Anzeigen vor. So können beide nur zu erhöhter Wachsamkeit raten und dazu, Hunde an der Leine zu führen, um gegebenenfalls die Aufnahme von unbekannter Nahrung zu unterbinden.

Ohnehin, so der Polizist, bestehe im Ortskern Leinenpflicht – mit der es viele Hundebesitzer leider nicht so genau nähmen. „Obwohl im Dorf sowie auch und gerade in den Parkanlagen Hunde nicht frei herumlaufen dürfen, geschieht dies immer wieder. Die Tiere hinterlassen Haufen, die von vielen Besitzern nicht entfernt werden, obwohl zum Beispiel an der Alten Schulstraße vor der Tourist-Information und an der Brücke im Friedenspark Behälter mit kostenlosen Plastiktüten stehen“, ärgert sich der Ordnungshüter. „Dort, sowie überall sonst, wo Hunde frei herumlaufen, sind die Tiere auch durch ausgelegte Köder gefährdet.“

Die Polizei in Steinfurt hat Ermittlungen aufgenommen. Sie bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder ausgelegte Köder bemerken, sich unter ✆ 0 25 51 / 150 zu melden.

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