Wappen auf Findling

Do., 26.01.2012

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Ratsmitglied Wilhelm Rahmeier: Findling braucht Wappen / Verwaltung prüft Angebote

Wappen auf Findling : Ratsmitglied Wilhelm Rahmeier: Findling braucht Wappen / Verwaltung prüft Angebote

Wird auf dem Findling im Kreisel bald das Wappen der Gemeinde Ladbergen zu sehen sein ? Noch handelt es sich um Zukunftsmusik. Im Rathaus werden zurzeit erste Angebote geprüft. Foto: Karin C. Punghorst/Montage: Jürgen Christ

Ladbergen - 

Der zentrale Kreisel in Ladbergen ist eine gute Visitenkarte für den Ortskern. Ratsmitglied Wilhelm Rahmeier hat indes noch einen Verbesserungsvorschlag für die Gestaltung: Auf dem großen Findling würde das Gemeindewappen gut aussehen.


Der zentrale Kreisverkehr ist eine gute Visitenkarte für Ladbergen. Gelobt wird immer wieder das schöne Ortseingangsbild“, berichtet Bürgermeister Udo Decker-König.

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Geht es nach den Vorstellungen von Ratsmitglied Wilhelm Rahmeier (CDU), soll der Kreisel im Kreuzungsbereich Lengericher Straße/Tecklenburger Straße/Grevener Straße/Mühlenstraße mit einem weiteren Gestaltungselement noch attraktiver werden.

Dem Mandatsträger schwebt vor, den großen Findling mit dem Wappen der Gemeinde zu versehen. Der Stein ist im Rondell so platziert, dass er für Fahrer, die von der Grevener Straße in den Kreisel einbiegen, gut sichtbar ist.

Ende vergangenen Jahres hat Wilhelm Rahmeier seinen Vorschlag den politischen Gremien der Gemeinde unterbreitet. In der Zwischenzeit hat Friedhelm Wierwille vom Bauamt sich im Auftrag von Bürgermeister Udo Decker-König der Sache angenommen.

Zunächst geht es darum, ein Unternehmen zu finden, das die Idee in die Realität umsetzen kann. Kurzzeitig sei überlegt worden, ob es sinnvoll sei, das Wappen in den Stein einzumeißeln. Von der Variante ist allerdings Abstand genommen worden. „Ich kann mir Bronzeguss gut vorstellen“, sagt Wierwille. „Das sieht besser aus als Blech.“

Bei dem Findling handelt es sich um einen Sandstein aus dem Osnabrücker Land. Genügend Fläche, um das Wappen zu platzieren, bietet der mehrere Tonnen schwere Koloss alle Mal.

Bürgermeister Udo Decker-König erinnert sich daran, dass der Stein vor einigen Jahren mit einem speziellen Schwerlastkran an Ort und Stelle des Kreisels gewuchtet wurde.

Die Suche nach entsprechenden Firmen in der Region, die das Wappen aus Metall herstellen können, scheint nicht ganz einfach. In Ladbergen direkt ist Wierwille nicht fündig geworden. Und dann muss natürlich auch das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen. Erste Angebote und Skizzen, wie Wappen und Findling aussehen könnten, seien aber mittlerweile im Rathaus eingetroffen.

Ob, wann und in welcher Form das Wappen zukünftig den Findling ziert, steht aber längst nicht fest. Das ist noch Zukunftsmusik und muss in den politischen Gremien entschieden werden. Ausschlaggebend ist dabei sicherlich auch die Frage, „wie viel kostet das?“


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