Ratatouille und Rosinenschnecken
Sa., 04.02.2012
Marion Lacombe arbeitet als Europäische Freiwillige ein Jahr im Jugendzentrum
Tatkräftige Unterstützung erhält die Leiterin des Jugendzentrums Regina Storck (rechts) von der EFD-Freiwilligen Marion Lacombe (links) aus Frankreich. Die junge Frau hat bereits in ihrer Heimat mit Jugendlichen gearbeitet.
Ladbergen -
Im Jugendzentrum unterstützt jetzt Marion Lacombe das Leitungsteam. Die Französin ist im Europäischen Freiwilligendienst.
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„Mein Name ist Marion Lacombe, ich komme aus Toulouse und freue mich, hier in Ladbergen zu sein.“ In schon bemerkenswert gutem Deutsch stellt sich die 29-jährige Französin vor, die erst seit Anfang des Jahres im Jugendzentrum im Europäischen Freiwilligendienst arbeitet.
Für das zwölfmonatige Engagement hat sie sich eine Menge vorgenommen: die Sprachkenntnisse in Deutsch verbessern, den eigenen Horizont erweitern und natürlich auch neue Ideen in die Arbeit mit den Kinder und Jugendlichen einbringen.
Die Leiterin des Jugendzentrums Regina Storck und ihre Kollegin Christiane Weinmar freuen sich über die tatkräftige Unterstützung. Für beide spielt der europäische Gedanke in der täglichen Zusammenarbeit mit den Freiwilligen seit Jahren eine große Rolle. Zunächst einmal wollen sie Marion genug Zeit zur Orientierung geben, um das Jugendzentrum und die Jugendlichen richtig kennen zu lernen. „Danach können wir am Besten sehen, wo ihre Stärken und Interessen liegen“, erklärt Regina Storck.
Neben ihrem Soziologiestudium und einer dualen Bankausbildung hat Marion bereits ehrenamtlich in einem Jugendzentrum gearbeitet, das ihre Schwester leitet.
Ob Tischtennis, Volleyball oder Basketball – sie sprudelt nur so vor Ideen für Aktivitäten. Natürlich freut sie sich auch auf die Ausflüge mit den Mädchen und Jungen zum Schwimmen, Schlittschuhlaufen und Klettern. Eine Wanderung im Teutoburger Wald steht ebenfalls auf dem Programm.
Für Deutschland hat sie sich bewusst entschieden, da ihr die Urlaubsreisen nach Nürnberg und München mit der Familie immer sehr gut gefallen hatten. Nach ein paar Wochen in Ladbergen mag sie vor allem die netten Mitarbeiterinnen im Jugendzentrum und ihre Mitbewohnerinnen und Mitbewohner in der internationalen Wohngemeinschaft in Ibbenbüren. Mit den anderen Freiwilligen aus Italien, Tschechien, Russland und Bulgarien besichtigte sie schon zahlreiche Kirchen und das Willy-Brandt-Museum in Lübbeck. „Weitere Ausflüge nach Köln, Hamburg und Berlin befinden sich bereits in Planung“, erzählt sie mit großer Vorfreude.
In ihrer Freizeit trainiert Marion mit den Handball-Damen und absolviert in den nächsten drei Monaten einen Sprachkursus in Lotte. Auf die Frage nach ihrem deutschen Lieblingsessen antwortet sie lachend: „Haselnussecken und Rosinenschnecken“.
Die Kinder und Jugendlichen werden mit Sicherheit viel Freude mit Marion haben. Marion Lacombe bringt als Europäische Freiwillige ein Stück der großen weiten Welt nach Ladbergen und ermöglicht so den Jugendlichen, über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Den Anfang des kulturellen Austausches hat sie schon mit einer Kostprobe aktueller französischer Musik gemacht. Beim gemeinsamen Kochen können die Jugendlichen dann auch bald neue kulinarische Erfahrungen sammeln, wenn Couscous und Ratatouille auf der Speisekarte stehen.
| www.jugend-in-aktion.de
| www.go4europe.de
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