Do., 29.11.2012

Gemma Walterscheid referiert beim Frauenfrühstück Männer verstehen leicht gemacht

Gemma Walterscheid referiert beim Frauenfrühstück : Männer verstehen leicht gemacht

Über echte und unechte Männer referierte Gemma Walterscheid (links) beim Frauenfrühstück, welches dieses Mal bei „Buddemeier“ stattfand, da im evangelischen Gemeindehaus umgebaut wird. Foto: Daniela Geuer

Ladbergen - 

„Verstehe einer die Männer“ – unter diesem Motto war Gemma Walterscheid jetzt zu Gast beim Frauenfrühstück. Sie hatte Tipps dabei, um den anwesenden Damen das Leben mit ihren Liebsten zu erleichtern. Denn Missverständnisse lassen sich ihrer Meinung nach leicht vermeiden.

Von Daniela Geuer

Das Thema „Männer und Frauen“ bietet seit jeher reichlich Gesprächsstoff. Warum die Kommunikation zwischen den Geschlechtern manchmal so schwierig ist, das erläuterte jetzt Gemma Walterscheid den Besucherinnen des Frauenfrühstücks unter dem Titel „Verstehe einer die Männer“.

„Der moderne Mann wird heute aufgefordert auf seine sanfte Seite zu blicken“, erläutert Walterscheid, die als Supervisorin in der Beratungsstelle „Glauben und Leben“ in Steinfurt tätig ist und sich auf Lebensberatung auf der Basis eines christlichen Menschenbildes“ spezialisiert hat. Diese sanfte Seite nach außen zu kehren sei für einen „traditionell aufgewachsenen Mann“ jedoch alles andere als einfach, führt die Expertin aus. Schließlich sei es immer das Bestreben eines Mannes gewesen, in die Welt hinaus zu gehen, denn: „Männer sind Kämpfer, Sammler und Eroberer.“

Dennoch sei es heutzutage durchaus möglich, diese Rolle mehr und mehr in den Hintergrund zu rücken. So hätten Männer die Möglichkeit, weiblicher zu werden und Frauen die Chance, männlicher zu werden.

In ihrem Vortrag ging die Lebens- und Sozialberaterin überwiegend auf Themen ein, die Männer von sich aus nicht so gerne ansprechen und Frau weiß was dort gemeint ist: „Viele Männer haben Angst, Gefühle zu zeigen“, sagte Walterscheid. Es sei aber äußerst wichtig, Probleme offen anzusprechen. Hierfür eigneten sich vor allem Männerfreundschaften. Aber die wachsen langsam und wollen gepflegt werden, weiß die Expertin.

Ein weiterer Grund, warum es mit der Kommunikation nicht klappt: „Männer benutzen mehr eine Berichts-Sprache, bei der die Emotionen zurück gehalten werden“, sagt Walterscheid. Frauen hingegen würden mehr emotional kommunizieren in einer Art Beziehungssprache. Und da ist für sie klar: „Mann muss manchmal mit uns kämpfen und einiges aushalten“, sagt sie augenzwinkernd zu den anwesenden Damen. Dabei sei es einfach, gewisse Kommunikationsregeln zu beachten. „Sagen sie ‚ich bin traurig, dass es so lange gedauert hat‘ und machen sie keine Vorwürfe“, rät Walterscheid. Bei Anschuldigungen würden Männer direkt zurück schrecken und schweigen. „Vermeiden sie Missverständnisse, indem sie noch einmal nachfragen und unterbrechen sie ihr Gegenüber nicht“, gibt die Expertin weitere Tipps.

Das nächste Frauenfrühstück findet am 30. Januar mit Pfarrerin Dörthe Philipps statt.

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