Fr., 29.01.2016

11 570 Euro vom „Oberstübchen“ für Christliche Jugendarbeit Rekordbetrag für Förderverein

Rekordspende: Helmut Reinker (rechts) überreicht Werner Suhre vom Förderverein Christliche Jugendarbeit 11 570 Euro.

Rekordspende: Helmut Reinker (rechts) überreicht Werner Suhre vom Förderverein Christliche Jugendarbeit 11 570 Euro. Foto: Wilhelm Schmitte

Ladbergen - 

Liegt es am Umzug? Helmut Reinker vermutet das angesichts eines Rekordbetrages von 11.570 Euro, den das „Oberstübchen“ an den Förderverein Christliche Jugendarbeit überreicht.

Von Wilhelm Schmitte

Bessere Lage, besseres Angebot, bessere Präsentation. Für das „Oberstübchen“ hat sich der Umzug zum Kirchpatt in die ehemalige Lammers-Schreinerei gelohnt. Die Umsätze steigen. Darüber freut sich der Förderverein Christliche Jugendarbeit. Dessen Vorsitzendem, Werner Suhre, bleibt fast die Spucke weg, als er von Helmut Reinker vom „Oberstübchen“ einen Scheck in Höhe von 11 570 Euro erhält. Eine Rekordsumme, so viel Geld wie nie zuvor.

Im vergangenen Jahr sind es 4250 Euro gewesen. Das Plus von 7320 Euro führt Helmut Reinker auf den Standortwechsel zurück. Bei Haushaltsauflösungen kommt zunehmend das „Oberstübchen“ zum Zuge. Zudem werden Flüchtlinge mit einer Erstausstattung (Haushaltswaren, Geschirr, Besteck) versorgt.

Reinker, der seit 2008 die Geschicke lenkt, strahlt: „Dass das Geschäft so gut läuft, damit hat keiner gerechnet.“ Klar, dass er und die 24 Helferinnen und Helfer auf Wolke 7 schweben: „Das hat sich gelohnt. Es macht einfach Spaß.“

Seit zehn Jahren erhält der 2001 gegründete Förderverein Christliche Jugendarbeit ununterbrochen Geld. Überrascht ist Werner Suhre von der Höhe. Was wird damit gemacht? „Wir finanzieren damit eine Stelle und Sachkosten“, antwortet der Vorsitzende. Die zweite Hälfte steuern 40 Firmen und Privatleute durch Spenden bei. Die Stelle teilen sich im Augenblick Matthias Decker und Antje Möller. Die Angebote der Christlichen Jugendarbeit sind nicht konfessionsgebunden. Suhre: „Jeder darf kommen.“ Es gibt einen Mädchen- und Jugendkreis, Flüchtlingsarbeit und Ferienfreizeiten.

Zu der Übergabe der Summe sind die Helferinnen und Helfer ins evangelische Gemeindehaus gekommen. Pfarrerin Dörte Philips geht auf die Jahreslosung in der evangelischen Kirche ein und singt mit den Anwesenden das Lied „Danke.“ Kaffee und Kuchen hat der Förderverein spendiert. Als Dank für die unermüdliche Unterstützung.

Der Trödelmarkt im „Oberstübchen“, der durch Geschenke aus der Bevölkerung sowie Waren aus Haushaltsauflösungen, Keller- und Bodenaufräumungen bestückt wird, wurde im August 2006 von Pastor Jörg Winkelströter und dessen Frau Angela ins Leben gerufen. Diese übernahm zunächst die Leitung, berichtet Helmut Reinker, seit 2008 Chef im Haus und für die Organisation verantwortlich.

Zum Thema

Das Oberstübchen ist am Mittwoch, 2. März, wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten: jeweils mittwochs (10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr) und samstags (10 bis 12 Uhr).

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