Di., 02.02.2016

Kooperation für Unternehmertag Zeit zum Hören und Reden

Das Organisationsteam für den 7. Unternehmertag am 17. Februar in der Gempt-Halle in Lengerich: Carmen Altevogt, Daniel Püttchen, Ingo Kielmann, Gabi Albers, Jürgen Kohne, Susanne Tobergte, Eckart Schlamann und Max Mews.

Das Organisationsteam für den 7. Unternehmertag am 17. Februar in der Gempt-Halle in Lengerich: Carmen Altevogt, Daniel Püttchen, Ingo Kielmann, Gabi Albers, Jürgen Kohne, Susanne Tobergte, Eckart Schlamann und Max Mews. Foto: Michael Baar

Ladbergen/Tecklenburger Land - 

Positive Rückmeldungen für die gemeinsam ausgerichteten Unternehmertage gab es in der Vergangenheit für die Kommunen Ladbergen, Lengerich, Lienen und Tecklenburg. Am 17. Februar findet die 7. Veranstaltung statt.

Von Michael Baar

Nach dem Unternehmertag ist es immer einfacher, mit den Leuten zu reden. „Das ist ein schönes Gefühl“, stellt Ingo Kielmann fest. Doch der Ladberger Wirtschaftsförderer weiß auch um die Kehrseite dieser Medaille: „Die Erwartungshaltung wächst.“

Am Mittwoch, 17. Februar, steht der mittlerweile 7. Unternehmertag auf dem Prüfstand. Für die Gemeinschaftsveranstaltung der Kommunen Ladbergen, Lengerich, Lienen und Tecklenburg liegen rund 100 Anmeldungen vor. „Wir rechnen mit Nachzüglern“, sagt Jürgen Kohne, Wirtschaftsförderer in Lengerich.

Alltag für das achtköpfige Vorbereitungsteam, das an diesem Vormittag zusammensitzt. Direkt nach der sechsten Auflage ist der Ausgangspunkt für die Folgeveranstaltung festgelegt worden. „Wie geht eigentlich erfolgreiche Markenbildung?“ Antworten auf diese Fragen gibt es am 17. Februar.

Je besser eine Marke ist, desto attraktiver ist sie für Facharbeiter und auch das Image der Firma profitiert davon mit Blick auf die Kunden. „Das muss wie ein Magnet wirken, Anziehungskraft entwickeln“, beschreibt es Unternehmensberater Eckart Schlamann.

Mit den Referenten wollen die Organisatoren den Teilnehmern dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln präsentieren. Was bewirken soll, dass die Sinne fürs eigene Unternehmen geschärft werden. „Eine Marke kann man auch in der Region sein, so wie beispielsweise Coca-Cola oder Apple weltweit“, beschreibt es Max Mews.

Dazu gehört, dass sich die Firmen auf dem Unternehmertag nicht nur zeigen, sondern auch öffnen. Daraus können Kooperationen erwachsen. „Wenn zu Namen ein Gesicht kommt, wird vieles einfacher“, erzählt Susanne Tobergte (Wirtschaftsförderung Tecklenburg) von Rückmeldungen aus Betrieben. Damit wird ein weiteres Anliegen der Veranstaltung erfüllt: eine Plattform für Gespräche sein.

Mit der Kooperation haben die vier Kommunen gute Erfahrungen gemacht. „Es kommen immer wieder Rückmeldungen, dass es gut ist, so etwas Größeres anzubieten“, beschreibt es Daniel Püttcher (Wirtschaftsförderung Lienen). Eine weitere Stärke: Die Referenten sprechen offen über ihren Weg. „Das sind Best-practice-Beispiele und kein oberflächliches Gequatsche“, stellt Eckart Schlamann fest. Dazu passen Rückmeldungen aus den Unternehmen, dass es so ein Angebot zu dem Preis weder in Osnabrück noch in Münster gebe.

Das Thema Konkurrenz bei der Firmen-Ansiedlung wollen die Wirtschaftsförderer an diesem Vormittag nicht hoch hängen. „Letztlich geht es doch darum, Arbeitsplätze in der Region zu halten.“ Zustimmendes Nicken bei diesen Worten von Ingo Kielmann.

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