Do., 04.02.2016

Ladbergen genügt „Elferrat LA“ nicht Mit dem Bollerwagen nach Greven

Dorfsheriff Andreas Milfeit (links) und einer seiner Kollegen sorgen seit Jahren dafür, dass beim Bollerwagen-Umzug alles in geordneten Bahnen läuft. Auch in diesem Jahr hält die Einsatzleitung nach Auskunft Milfeits zwei Polizisten bei diesem Event für ausreichend.

Dorfsheriff Andreas Milfeit (links) und einer seiner Kollegen sorgen seit Jahren dafür, dass beim Bollerwagen-Umzug alles in geordneten Bahnen läuft. Auch in diesem Jahr hält die Einsatzleitung nach Auskunft Milfeits zwei Polizisten bei diesem Event für ausreichend. Foto: Sigmar Teuber

Ladbergen - 

Der Bollerwagen-Umzug in Ladbergen ist ein gern besuchtes Event. Der „Elferrat LA“ will es über die Grenzen des Heidedorfes hinaus noch bekannter machen: Er läuft mit einem Handkarren beim Grevener Karnevalszug mit. Dorfsheriff Andreas Milfeit bereitet sich indes mit seinem Kollegen auf den Umzug im Dorf vor.

Von Sigmar Teuber

„Neue Besen kehren gut“, sagt ein Sprichwort. Im übertragenen Sinn gilt das auch für den „Elferrat LA“, die fidele Narrentruppe, die in die Fußstapfen des „Stoßtrupp“ getreten ist. Die agilen Herren glänzen nicht nur mit kleinen Innovationen beim heimischen Bollerwagen-Umzug, sie sorgen auch dafür, dass die närrischen Handkarren aus dem Heidedorf in der Umgebung noch bekannter werden. Zum ersten Mal, so „Elferrat“-Sprecher Helmuth Gollan, marschiert diese Speerspitze des Ladberger Frohsinns am Sonntag, 7. Februar, beim Grevener Karnevalsumzug mit.

Zustande gekommen ist die Beteiligung, so Gollan, nach dem Prinzip „ein ,Elferrats’-Mitglied kennt in Greven einen, der einen von der KG Emspünte (Ausrichter des Umzugs) kennt . . .“. Da auch deren Zugchef Philipp Wimber offenbar nichts gegen eine Beteiligung der Ladberger einzuwenden hat, können diese und ihren Bollerwagen schon vor dem Umzug in Ladbergen bewundert werden.

Zu jenem erwartet Dorfsheriff Andreas Milfeit wie in den Vorjahren bis zu 3000 Zuschauer. Anders als in den Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf sowie auch kleineren Städten, die angesichts des Geschehens am Kölner Hauptbahnhof in der Neujahrsnacht mit großer Polizeipräsenz aufwarten wollen, hält die Einsatzleitung der Polizei im Heidedorf nach wir vor zwei Ordnungshüter für ausreichend.

„Der Bollerwagen-Umzug ist ein Familien-Event und Ladbergen ist klein. Wir erwarten nicht, dass es Ärger geben wird“, berichtet Andreas Milfeit. Nach dem Motto „Sag niemals nie“ will sich der Polizist da aber nicht festlegen. Wie in jedem Jahr wollen er und sein Kollege den Zug durchs Dorf begleiten und ein besonderes Auge auf den Jugendschutz haben.

Die von Fachleuten für notwendig erachtete verstärkte Polizeipräsenz in größeren Städte, so Milfeit, hat allerdings auch Auswirkungen für die Polizei im Raum Steinfurt. „Eine Einsatz-Hundertschaft aus Münster, die uns sonst in besonderen Situationen helfen konnte, steht diesmal nicht zur Verfügung. Die Kollegen werden in Köln und Düsseldorf gebraucht“, sagt der Dorfsheriff.

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