Do., 11.02.2016

Arbeitseinsatz beim Hegering Ladbergen Pflegeprogramm für Biotope

Haben Biotope gepflegt (von links): Rolf Kattmann, Luka Möller, Jan-Bernd Ehmann, Christina Erpenbeck, Jens Hilgemann, Uta Höcker, Maxi König, Jan Hilgemann, Henrik Hilgemann, Herwart und Luka Suhrheinrich.

Haben Biotope gepflegt (von links): Rolf Kattmann, Luka Möller, Jan-Bernd Ehmann, Christina Erpenbeck, Jens Hilgemann, Uta Höcker, Maxi König, Jan Hilgemann, Henrik Hilgemann, Herwart und Luka Suhrheinrich. Foto: Dennis Decker

Ladbergen - 

Ein Biotop ist eine gute Sache. Doch es pflegt sich nicht von allein. Das wissen auch die Mitglieder des Hegerings Ladbergen. Darum haben sie kräftig in die Hände gespuckt und insbesondere den Kopfweiden ihr Aufmerksamkeit gewidmet.

„Und dann wird wieder in die Hände gespuckt . . .“. Mitglieder und Helfer des Hegeringes Ladbergen haben kräftig angepackt. In verschieden Revieren des Heidedorfes haben sie eine Pflege der Biotope durchgeführt. Wie es in einer Mitteilung heißt, stand unter anderem das Schneiden der Kopfweiden auf dem Programm.

„Die Arbeiten bereiteten der jungen Truppe sehr viel Spaß“, schreiben die Verantwortlichen weiter. Die Aktion habe unter der professionellen Anleitung von Maximilian König und Luka Möller als angehende Forstwirte stattgefunden.

„Das Beschneiden der Kopfweiden ist jährlich notwendig. Wenn die schweren Schösslinge nicht entfernt werden, droht der Baum auseinanderzubrechen. Die abgeschnittenen Schösslinge sind vielseitig verwendbar. Zum einen können sie auf eine bestimmte Art und Weise zur sogenannten Benjeshecke, gestapelt werden, wo viele Tiere Deckung finden. Zum Anderen werden die Schösslinge aber auch neu gepflanzt“, sagt Jan-Bernd Ehmann.

Diese Arbeiten wurden in den vergangenen Jahren von privaten Eigentümern, der Gemeinde, Jägern oder Vereinen durchgeführt. Zum ersten Mal kümmerte sich auch der Hegering Ladbergen um das Beschneiden der Kopfweiden.

Im Einsatz waren unter anderem viele junge Mitglieder des Hegerings, der die Bräuche und Aktionen auch zukünftig fortführen will. „Diese Arbeit ist ein kleines Beispiel dafür, wie man gemeinsam viel Spaß am Naturschutz haben kann“, versichern die Organisatoren.

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